St. Gregorius
Ansicht von Südosten (2025)
Ansicht von Nordwesten (2025)
Absicht von Nordosten (2025)
Ansicht von Süden (2025)
Ansicht von Norden: Kirchhof und Kirche (2025)
- Landkreis
- Heidekreis
- Samtgemeinde
- Walsrode, Stadt
- Gemeinde
- Honerdingen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Honerdingen
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 13. Jahrhundert (Kern)
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 8ff251eb-4572-4bbb-9ae8-d5c18a522e84
- System-ID
- #61403388
- ADABweb-ID
- 32815673
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Einschiffiger, zweijochiger Saalbau mit eingezogenem Rechteckchor mit ziegelgedeckten Satteldächern über Schiff und Chor. Verputztes Mauerwerk aus Feld- und Backsteinen, unterhalb der Traufe des Schiffs Treppenfries. An der Südseite des Kirchenschiffs und am Chor mit gestuften Stützpfeilern. Hochliegende Spitzbogenfenster, an der Südseite mit Dreipassbögen; am Chorgiebel rundbogige Nischen, darunter ein größeres Rundbogenfenster. Im Inneren Kreuzgratgewölbe in Schiff und Chor. Errichtet im Kern im 13. Jahrhundert, in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts entscheidend umgebaut und um den bis heute vorhandenen hölzernen Kirchturm von 1383 (d) ergänzt. Die erhaltene Adelsprieche stammt von 1623 (i), die Empore im Chorraum wurde nach 1716 erbaut. 1879/80 Restaurierung (unter Leitung des hannoverschen Konsistorialbaumeisters Conrad Wilhelm Hase), aus dieser Zeit stammt wohl der Anbau des Brauthauses. Ab 1894 wurde die Kirche erneut renoviert und 1898 durch den Anbau der Sakristei (Entwurf: Maurermeister August Vollendorf) erweitert, 1921 wurde die Kirche neu ausgemalt. Mit umliegendem Kirchhof mit historischen Grabsteinen.
- Denkmalbegründung
- In einer Urkunde des Verdener Bischofs Lüders aus dem Jahr 1251 taucht ein Johannes plebanus de Meyderdinge (Pfarrer zu Meinerdingen) als Zeuge auf, die Kirche wird schriftlich erstmals 1269 erwähnt, 1307 wird sie als Pfarrkirche (ecclesia parrochialis) bezeichnet, was die Existenz eines Kirchspiels voraussetzt. Wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erfuhr die Meinerdinger Kirche einen gotischen Umbau; seitdem ist sie weitgehend unverändert geblieben, der hölzerne Turm stammt nach dendrochronologischer Datierung aus der Zeit um 1383 und zählt damit zu den ältesten Holzglockentürmen Europas. Die St. Gregoriuskirche hat somit eine geschichtliche Bedeutung für die Orts- und Siedlungsgeschichte sowie als gotischer Bau mit hölzernem Glockenturm für die Bau- und Kunstgeschichte. Eine künstlerische Bedeutung liegt wegen der gut überkommenen Innenraumausstattung aus mehreren Jahrhunderten vor, eine städtebauliche aufgrund des anlagen- und ortsbildprägenden Schau- und Zeugniswerts. An der Erhaltung der Kirche mitsamt des umliegenden Kirchhofs mit historischen Grabsteinen besteht daher ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61389457 | Siedlungskern (Ortskern)
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61403537 | Kirchhof | Walsrode, Stadt - Honerdingen
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
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Ansicht von Norden: Kirchhof und Kirche (2025)

