Friedhof der Jakobigemeinde
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Hannover, Landeshauptstadt
- Gemeinde
- Kirchrode
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Kirchrode
- Objekttyp
- Friedhofsanlage
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 8d11ce99-854b-44b8-86c5-8a9321088759
- System-ID
- #61261433
- ADABweb-ID
- 30592507
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Der Friedhof der ev.-luth. Jakobikirchengemeinde wurde 1864 am Kleinen Hillen angelegt. 1951 wurde der Friedhof nach Südosten erweitert. Der Friedhof weist ein orthogonales Wegesystem auf, dessen ursprüngliche Wegeachsen von Nordwest nach Südost verlaufen. Das westliche Stück hat eine dreieckige Grundfläche. Die Grabreihen zeichnen sich überwiegend durch Kopf-an Kopfbeisetzungen aus, die durch Hecken voneinander getrennt werden. Auf dem Friedhof sind Grabmale aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Auf der jüngsten Erweiterung von 1951 befindet sich das Grab des ersten hannoverschen Oberstadtdirektors nach dem Zweiten Weltkrieg, Gustav Bratke. Zudem befindet sich auf dem Friedhof auch ein Bödekerengel, von denen nur noch sieben in Niedersachsen erhalten sind.
- Denkmalbegründung
- Am Erhalt der Friedhofsanlage der Jakobigemeinde besteht aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Die Anlage hat Bedeutung im Rahmen der Orts- und Stadtbaugeschichte sowie Zeugnis- und Schauwerte für die Kultur- und Geistesgeschichte sowie für die Bau- und Kunstgeschichte. Der Friedhof prägt das Straßen- und Ortsbild.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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