Klostergut Marienstein; Scheune
- Landkreis
- Northeim
- Samtgemeinde
- Nörten-Hardenberg, Flecken
- Gemeinde
- Nörten-Hardenberg
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Nörten-Hardenberg
- Adresse
- Marienstein
- Objekttyp
- Scheune
- Baujahr
- um 1800
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 8beec5c5-64c3-4045-a108-1a0e256e314e
- System-ID
- #61411903
- ADABweb-ID
- 33710366
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Langgestreckter, eingeschossiger Massivbau unter Halbwalmdach in Hohlziegeldeckung, traufständig, mit dem Nordgiebel mit Stoßfuge gegen die in den Hof ragende Große Scheune gesetzt, mit jüngeren Anbauten am Südgiebel und an der Südostecke. Mauerwerk in der nördlichen Hälfte aus roten Sandsteinquadern, in der südlichen Hälfte aus geschichteten Handquadern und Hausteinen mit Quadern an den Gebäudeecken und in den Gewänden der Fenster und der mittigen Längseinfahrt im Südgiebel (heute zugesetzt), Fensterstürze aus scheitrechten Bögen mit stichbogige Entlastungsbögen, Sohlbänke aus starken Sandsteinmonolithen, Torfahrt stichbogig geschlossen, im Südgiebel Sandsteinplatte mit Monogramm König Georgs III. (?).
- Denkmalbegründung
- Die Scheune wurde um 1800 an der Südseite der älteren Großen Scheune angefügt. Ihr Bau leitete die Erweiterung des barocken Baubestands nach Süden ein, dabei scheint sie in zwei Phasen erbaut worden zu sein, die sich durch Verwendung unterschiedlicher Sandsteine und Steinformate unterscheiden. An der Erhaltung des qualitätvollen Massivbaus besteht wegen seiner geschichtlichen Bedeutung aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für Bau- und Kunstgeschichte und für Siedlungs- und Stadtbaugeschichte sowie wegen seiner städtebaulichen Bedeutung als bauliches Element von prägendem Einfluss auf das räumliche Gefüge einer Gutsanlage ein öffentliches Interesse
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61405812 | Gutshof
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

