Bronzeplastik
- Landkreis
- Stadt Braunschweig (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Braunschweig, Stadt
- Gemeinde
- Wenden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Wenden
- Adresse
- Lindenstraße
- Objekttyp
- Denkmal
- Baujahr
- 1965
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 8b3a710a-8798-4b0f-be21-736d023f7ee9
- System-ID
- #61700540
- ADABweb-ID
- 42025170
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Berliner_Baeren
- Beschreibung
- Etwa 55 cm hohe Bronzeplastik auf zwei unterschiedlich großen, aufeinandergestapelten quadratischen Waschbetonsockeln. Der Bär steht nach Nordosten gerichtet in aufrechter Position und in Schrittstellung und hat die rechte Tatze weit erhoben. Aufgestellt 1965, Entwurf: Renée Sintenis.
- Denkmalbegründung
- Aufgrund von Kontakten der Wendener Siedlergemeinschaft nach Berlin zur Siedlergemeinschaft Neuland e. V. in Britz wurde der Berliner Bär im Mai 1965 auf einem begrünten Platzdreieck in städtebaulich prägnanter Lage an der Ecke Zeisigweg, Lindenstraße und Geibelstraße aufgestellt, wo er auch heute noch die Tatzen erhebt und grob in Richtung Berlin gewandt ist. Enthüllt wurde das Kleindenkmal durch den Landrat Lauenstein. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Verlesung eines Dank-Telegrams des damals amtierenden Berliner Bürgermeisters Willy Brandt. Die in den 1960er Jahren aufgestellten Berliner Bären sollten die Solidarität mit dem isolierten West-Berlin symbolisieren und ein Erinnerungszeichen an die Situation des geteilten Deutschlands setzen. Der Wendener Bär fällt in die Kategorie derjenigen Berliner Bärenplastiken, wie sie nach Entwürfen der Künstlerin Renée Sintenis geschaffen wurden. An der Erhaltung der Plastik besteht aufgrund ihrer orts- und nationalgeschichtlichen Bedeutung, aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für politische Geschichte sowie aufgrund ihres erheblichen Erinnerungs- und Symbolwertes ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

