Wurt
- Landkreis
- Stadt Wilhelmshaven (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Wilhelmshaven, Stadt
- Gemeinde
- Rüstringen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Mönkeberger Busch
- Objekttyp
- Wurt
- Baujahr
- undatiert
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 885c3311-795f-4509-9dbf-2459d38a1b2e
- System-ID
- #60825202
- ADABweb-ID
- 28915317
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Ovale Gehöftwurt mit der größten Länge ca. 70 m (SW–NO), der größten Breite ca. 40 m, der Höhe + 2,5 m NN und der Höhe über umgebendem Gelände ca. 0,8 m. Allseitig von einer 8 m breiten rechteckigen Graft umgeben. Graft-Länge ca. 90 x 60 m. Die Wassergräben und die erhöhte Burgfläche sind erhalten. Der Erdboden ist durchsetzt mit Backsteinbrocken und Kalkmörtel. Siedlungsgenetische Bedeutung durch Lage zwischen der Dorfwurt Hohewerth und der Burg Kniphausen, westlich des Schilldeiches, der die älteste sicher nachweisbare geschlossene Deichlinie im N der ehemaligen Maadebucht bildet. Woebcken (1943, 34f.) und Janßen (1977) vermuten, dass es sich bei dieser Wurt möglicherweise um das historisch überlieferte "Knipens" bzw. "Kripens" handelt. Lt. urkundlicher Überlieferung war Mönkeberger Busch um 1385 im Besitz von Hedde Bonninges, einem Verwandten Edo Wiemken d. Ä. Auf "Knipens" wohnte um 1400 der "magister Ulricus", der einer der Richter der Landesgemeinde Östringen war. Er war mit der Frau Edo Wiemken d. Ä. verwandt. Lt. Urkatasterkarte 1849 unbebaut.
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

