Landwehr
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Hann. Münden, Stadt
- Gemeinde
- Münden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Knick (Im Knick)
- Objekttyp
- Landwehr
- Baujahr
- 14. Jh.
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 7f2df997-7eef-43c1-96c2-b8f0049ed4cb
- System-ID
- #60966073
- ADABweb-ID
- 28982170
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Landwehr, in ihrer heutigen Form bestehend aus einfachem Wall mit nach hessischer Seite vorgelagertem Graben. Erdwall, z.T. stark mit Sandsteinschotter durchsetzt. Höhenunterschied Wallkrone-Grabensohle beträgt bis zu 1 m. Gesamtlänge ca. 1250 m. Stößt im Süden gegen die B 3, im Norden gegen einen Waldweg, obwohl ab R. 35 44 195, H. 56 97 625 nur noch der Graben zu verfolgen ist; an den beiden Enden läuft der Graben erosionsbedingt breiter aus. Der Triangelsgraben, ein sich verzweigender Bach, wurde geschickt als Geländehindernis genutzt, denn auf dem Zwickel zwischen den beiden Bacharmen finden sich keine Wall- oder Grabenspuren. Wall zeigt kleinere Materialentnahmestellen, ist sonst mehrfach unterbrochen durch Waldwege, sowie durch FStNr. 16. Kleinere Erosionsrinnen, die während des Ausbaues schon vorhanden gewesen sein dürften, schneiden die Landwehr senkrecht durch. Wahrscheinlich funktionierte die Landwehr schon im 14. Jh. als Abgrenzung der Stadt Münden gegen hessisches Gebiet (Neumünden wurde 1308 durch die Stadt erworben).
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61094674 | Landwehr | Hann. Münden, Stadt - Münden
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

