Jüdischer Friedhof An der Strangriede Hannover
Blick über Gräberfeld von 1864-1889 nach Südosten (2021)
Mittelallee, Blick nach Süden (1981)
Familiengrabstätte Oppler/Cohen, Ansicht von Osten (2022)
Mittelallee, Blick nach Süden (2006)
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Hannover, Landeshauptstadt
- Gemeinde
- Hannover
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Nordstadt
- Adresse
- An der Strangriede 55
- Objekttyp
- Jüdischer Friedhof
- Baujahr
- 1862 - 1864
- Personen
- Oppler, Edwin (Architekt (m/w/d))
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 7f1b221d-00e0-4832-a60c-4ed5c6c17620
- System-ID
- #61292554
- ADABweb-ID
- 30795431
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Juedische-Friedhoefe Hannover-Unesco-City-of-Music
- Beschreibung
- Friedhof, 1862 bis 1864 nach einem Entwurf von Edwin Oppler angelegt. 10.575 qm großes, von hoher Mauer eingefasstes Friedhofsgelände. Im Norden Vorbereich mit Trauerhalle und Wohnhaus, südlich der Trauerhalle durch Alleen in mehrere Felder gegliedertes Gräberfeld. Reihengräber, ab 1865 auch Erbbegräbnisse entlang der Einfriedung. Ehrengräber für Landrabbiner, Ehrenreihe für die Gefallene des Ersten Weltkriegs, besondere Felder für Kinder und die Juden aus Linden. Ca. 2.500 erhaltene Grabmale. Neben schlichten Stelen des 19. Jahrhunderts ab ca. 1890 auch eine Reihe repräsentativer Grabmale..
- Denkmalbegründung
- An der Erhaltung des 1864 eingeweihten jüdischen Friedhofs „An der Strangriede“ in Hannover besteht aufgrund seiner historischen und wissenschaftlichen Bedeutung ein öffentliches Interesse: Als Begräbnisplatz der jüdischen Gemeinden von Hannover, Herrenhausen und Linden mit ca. 2500 erhaltenen Grabsteinen aus der Zeit zwischen 1864 und 1980 und der erkennbaren Gliederung in sechs von einer Mittelallee erschlossenen historische Gräberfelder ist er sowohl ein aussagekräftiges Objekt der lokalen Geschichte als auch der Sozial-, Kultur- und Religionsgeschichte und der Geschichte der jüdischen Bestattungskultur. Als eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse für die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Niedersachsen besitzt der Friedhof einen hohen Dokumentations- und Erinnerungswert. Als Kriegsgräberstätte für jüdische Gefallene des Ersten Weltkriegs ist der Friedhof von nationalgeschichtlicher Bedeutung.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61261299 | Friedhofsanlage
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS
Blick über Gräberfeld von 1864-1889 nach Südosten (2021)
Mittelallee, Blick nach Süden (1981)
Familiengrabstätte Oppler/Cohen, Ansicht von Osten (2022)
Mittelallee, Blick nach Süden (2006)

