Knochenhaueramtshaus
Ansicht von Südosten (2020)
Ansicht von Osten (2020)
Fachwerkdetails und modern bemalte Windbretter (2017)
Bäckeramts- und Knochenhaueramtshaus, Ansicht von Südosten (2017)
Gebäuderückseite (Ansicht von Westen) (2017)
Nordfassade zur Marktstraße (2017)
Nordfassade zur Marktstraße (2017)
- Landkreis
- Hildesheim
- Samtgemeinde
- Hildesheim, Stadt
- Gemeinde
- Hildesheim
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Hildesheim
- Adresse
- Markt 7
- Objekttyp
- Geschäftshaus
- Baujahr
- 1987 - 1989
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 2aa99e63-560f-4786-a1f8-9df37c8f3f77
- System-ID
- #61732285
- ADABweb-ID
- 45644117
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Ehemaliges Knochenhaueramtshaus, 1989 als weitgehend originalgetreue Rekonstruktion fertiggestelltes Fachwerkgebäude auf historischem Standort und teilweise alten Kellermauern. Das Gebäude ist insgesamt achtgeschossig und besteht aus vier Hauptnutzstockwerken, dazu ausgebaute Stockwerke im steilen Satteldach. Nach Osten zum „Markt“ präsentiert sich ein mehrfach auskragender Schaugiebel mit geschnitztem Bauschmuck; eine weitere Schauseite orientiert sich nach Norden zur „Marktstraße“ mit 1994 und 1997 angebrachten modernen Malereien zum Thema „Krieg und Frieden“ auf den Windbrettern. Links (südseitig) zur Traufgasse am benachbarten Bäckeramtshaus befindet sich schlichtes Fassadenfachwerk; die Rückseite nach Westen zum Hofplätzchen "Hoken" war bereits früher schlichter gestaltet. Sämtliche Fassaden zeigen Sichtfachwerk mit Backsteinausfachungen und nach außen aufschlagenden Fenstern. Auch im Inneren bestand der Anspruch einer vollständigen Rekonstruktion der Grundrisse und einer historischen Anmutung, jedoch aus bautechnischen und baurechtlichen Gründen ergänzt um ein im rückwärtigen Teil des Grundrisses eingebautes Fluchttreppenhaus mit Aufzug in einem Stahlbetonkern. An der südlich anschließenden Traufgassentür befindet sich eine Bronzetafel zur Erinnerung an Zerstörung und Wiederaufbau von Knochenhauer- und Bäckeramtshaus.
- Denkmalbegründung
- Das Knochenhaueramtshaus wurde als prächtiges Fachwerkhaus mit Schaufassaden ursprünglich 1529 als Zunfthaus der Fleischer erbaut und hatte bereits vor 1945 eine bewegte Umbaugeschichte hinter sich. Nach vollständiger Zerstörung im Zweiten Weltkrieg (März 1945) stand zwischenzeitlich das 1962-1964 erbaute „Hotel Rose“ (Architekt Dieter Oesterlen) an derselben Stelle. Anfang der 1980er Jahre begann eine von heftigen Kontroversen in Hildesheim und deutschlandweit begleitete Rekonstruktionsplanung, wonach das Knochenhaueramtshaus schließlich 1987-1989 originalgetreu als Fachwerkbau (auch im Inneren) wiederaufgebaut wurde, zusammen mit dem benachbarten Bäckeramtshaus, Markt 8. Auftraggeber war die „Bürgergemeinschaft Marktplatz Hildesheim GmbH & Co KG“; die Planung erfolgte durch eine Architektengemeinschaft von Dietrich Klose und Heinz Geyer. Seither wurde das Gebäude als Gaststätte und Stadtmuseum genutzt.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61655288 | Platzanlage
- Weiterführende Links
- https://de.wikipedia.org/wiki/Knochenhaueramtshaus_(Hildesheim)#Denkmalschutz
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS
Ansicht von Südosten (2020)
Ansicht von Osten (2020)
Fachwerkdetails und modern bemalte Windbretter (2017)
Bäckeramts- und Knochenhaueramtshaus, Ansicht von Südosten (2017)
Gebäuderückseite (Ansicht von Westen) (2017)
Nordfassade zur Marktstraße (2017)
Nordfassade zur Marktstraße (2017)

