Försterscheune
- Landkreis
- Wolfenbüttel
- Samtgemeinde
- Sickte
- Gemeinde
- Evessen
- Gemarkung
- Evessen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Evessen
- Adresse
- Dorfstraße 6
- Objekttyp
- Scheune
- Baujahr
- 1778
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 7900910b-65f0-4637-aca1-2fce183bbad7
- System-ID
- #61436822
- ADABweb-ID
- 34090360
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Eingeschossiger Massivbau unter Satteldach mit Deckung durch Flachfalzziegel, giebelständig, freistehend. Dachgiebel im Norden mit Linkskremper-, im Süden mit senkrechtem Bretterbehang, hammerrechtes Schichtenmauerwerk, eingefasst von Kantenquadern, Werksteineinsatz an den Fenstern und an der mittigem Querdurchfahrt, die an der Westfassade rundbogig erhalten ist, hier Schlussstein mit Inschrift zwischen Hirschgeweih, die als Erbauer den reitenden Förster F. A. Brandes und das Baujahr 1778 nennt.
- Denkmalbegründung
- Die 1778(i) datierte Steinscheune war Teil des Forsthofes, der unter Herzog August dem Jüngeren 1643 in Evessen eingerichtet wurde. Erbaut wurde sie von August Friedrich Brandes, der 1753-1795 Förster am Elm war. An der Erhaltung des massiven Barockscheune im historischen Ortskern von Evessen besteht wegen ihrer geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für Bau- und Kunstgeschichte sowie Wirtschaftsgeschichte und wegen ihrer städtebaulichen Bedeutung aufgrund ihres prägenden Einflusses auf das Straßenbild der Dorfstraße ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

