Französischer Garten
Allee, Ansicht von Osten (2013)
Rundteich, Ansicht von Südosten (2010)
Westeingang, Ansicht von Nordosten (2015)
Osteingang, nördlicher Teil, Ansicht von Südosten (2008)
Osteingang, Ansicht von Osten (2008)
Nordeingang, östlicher Teil, Ansicht von Nordwesten (2007)
Nordeingang, Ansicht von Norden (2007)
Westeingang. Ansicht von Westen (2015)
Westeingang, Pfeiler, Detail: Vase (2015)
Stadtgrabenbrücke am Nordeingang, Ansicht von Südwesten (2020)
Allee, Ansicht von Westen (2015)
Rosengarten, Ansicht von Nordosten (2012)
- Landkreis
- Celle
- Samtgemeinde
- Celle, Stadt
- Gemeinde
- Celle
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Blumlage/Altstadt
- Adresse
- Herzogin-Eleonore-Allee
- Objekttyp
- Park
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 75920990-df7b-433d-b2b0-59aa0829a3dc
- System-ID
- #61462081
- ADABweb-ID
- 34355371
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Südlich der Stadt und des Schlosses von Celle, jenseits des Stadtgrabens gelegener Park, dessen Anfänge wohl bis in das 15. Jahrhundert zurückreichen. In den Jahren 1695/96 wurde eine doppelreihige Lindenallee gepflanzt und gab dem einst geometrisch angelegten Lust- und Nutzgarten der Celler Herzöge eine bis heute bestehende dominante Mittelachse in Ost-West-Richtung. Ab 1772 sind einige Gartenpartien im neuen englischen Stil durch den Gartenbaumeister G.F. Krantz umgestaltet worden, zu dieser Zeit bekam auch das westlich gelegene Teichgeviert seine endgültige runde Form. Rund fünfzig Jahre später, ab 1821, legte der hannoversche Hofgärtner H.L. Wendland Pläne zur schrittweisen Umgestaltung in einen Landschaftspark vor, die aber erst ab 1848 durch den Garteninspektor Christian Schaumburg realisiert wurden. Der Garten kann über drei Zugangstore betreten werden: über das um 1880 erbaute Nordtor, das Westtor aus dem 17. Jahrhundert und das Osttor aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine um 1880 erbaute Stahlträgerbrücke führt über den Stadtgraben. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde im Osten ein Kinderspielplatz angelegt, im Westen ein kleiner Rosengarten.
- Denkmalbegründung
- Der Französische Garten von Celle wurde südlich des Stadtgrabens vielleicht schon im 15. Jahrhundert angelegt, erscheint jedoch erst im 17. Jahrhundert in den Herzoglichen Kammerrechnungen. Namengebend waren wohl die in Diensten des Celler Herzogs Georg Wilhelm stehenden französischen Gärtner Henry Perronet (1670-90) und René Dahuron (1690-1701). Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts ist er unter Einbeziehung der barocken Lindenallee als Landschaftspark umgestaltet worden. Der Französische Garten zeigt im Kern noch immer eine landschaftliche Anlage, wie sie durch die Umgestaltung der Vorgängeranlagen nach Plänen Wendlands ab 1848 von Christian Schaumburg realisiert und bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts hinein weiterentwickelt wurde. Die Erhaltung des Französischen Gartens mitsamt seinen drei Toren und der Stadtgrabenbrücke liegt sowohl aufgrund seiner Bedeutung für die Orts-, Kultur- und Geistesgeschichte als auch für die Bau- und Kunstgeschichte und als exemplarische Schöpfung der Gartenkunst im öffentlichen Interesse. Zudem ist er als Gesamtanlage und als Element des ortsbildprägenden Celler Grünsystems auch von städtebaulicher Bedeutung.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61461947 | Park
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
Allee, Ansicht von Osten (2013)
Rundteich, Ansicht von Südosten (2010)
Westeingang, Ansicht von Nordosten (2015)
Osteingang, nördlicher Teil, Ansicht von Südosten (2008)
Osteingang, Ansicht von Osten (2008)
Nordeingang, östlicher Teil, Ansicht von Nordwesten (2007)
Nordeingang, Ansicht von Norden (2007)
Westeingang. Ansicht von Westen (2015)
Westeingang, Pfeiler, Detail: Vase (2015)
Stadtgrabenbrücke am Nordeingang, Ansicht von Südwesten (2020)
Allee, Ansicht von Westen (2015)
Rosengarten, Ansicht von Nordosten (2012)

