Wilhelm-Augusta-Stift
- Landkreis
- Northeim
- Samtgemeinde
- Bad Gandersheim, Stadt
- Gemeinde
- Bad Gandersheim
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Bad Gandersheim
- Adresse
- Dr. Heinrich-Jasper-Straße 3 A
- Objekttyp
- Wohnheim
- Baujahr
- 1882
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 706af791-bbef-4a22-8e03-9239827a07a8
- System-ID
- #61419034
- ADABweb-ID
- 33812238
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Zweigeschossiger, unterkellerter Ziegelbau von neun Achsen auf hohem, die Hanglage ausgleichenden Quadersockel unter Satteldach, traufständig, freistehend, mit Anbau von 1974 am Südostgiebel. Symmetrischer Bau mit dreiachsigem, übergiebeltem Mittelrisalit an der südwestlichen Traufseite mit Haupteingang, zu dem eine breite Sandsteintreppe mit kunsthandwerklich gestaltetem eisernen Geländer hinaufführt. Ziegelbau mit reichen Ziegelgliederungen, Ziegel-Ecklisenen, Ortganggesimsen und Zierziegelsetzungen, mit Gurtgesims und Sohlbänken aus Werkstein. Speisesaal im Obergeschoss mit bunten, bleiverglasten Spitzbogenfenstern mit Sandsteingewänden.
- Denkmalbegründung
- Der qualitätvolle Ziegelbau mit zeittypischen, zum Teil gotisierenden Gestaltelementen wurde 1883 als Heim für Lehrerinnen im Ruhestand errichtet. Bauherrin war die Wilhelm-Augusta-Stiftung. Später diente es als Schwesternwohnheim der Diakonissen. Am Hang des Kantorberges oberhalb des Kurgebiets gelegen, weist die Schaufassade nach Südwesten, der vorgelagerte Garten ist durch Bebauung des Gebiets verlorengegangen. An der Erhaltung des ehemaligen Wilhelm-Augusta-Stifts besteht ein öffentliches Interesse wegen seiner geschichtlichen Bedeutung aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für Bau- und Kunstgeschichte und für Sozialgeschichte und wegen seiner künstlerischen Bedeutung als Erlebniswert für regional nicht alltägliche künstlerische Gestaltwerte.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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