Leinebrücke
- Landkreis
- Hildesheim
- Samtgemeinde
- Freden (Leine)
- Gemeinde
- Freden (Leine)
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Freden
- Adresse
- L 487, km 9,094 Bachstraße
- Objekttyp
- Brücke (Bauwerk)
- Baujahr
- 1895
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 6fa2f567-810e-4cbf-9ab5-15045f3313f4
- System-ID
- #61481097
- ADABweb-ID
- 34506094
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Stahlfachwerkbrücke, erbaut 1895. Anbau der Fußgängerstege 1953.
- Denkmalbegründung
- Als Verbindung zwischen Groß Freden und Klein Freden wurden 1895 die Eisenfachwerkbrücke und 1953 die Fußstege errichtet, um eine ungehinderte Durchfahrt über die Leine zwischen den Ortsteilen, den Industriestandorten und dem Bahnhof zu ermöglichen. Der Aufschwung von Freden begann 1871 mit der Gussglasfabrik der Deutschen Spiegelglas AG, 1890 nahm das Kalkwerk am Selter seinen Betrieb auf, 1894-95 wurde die Stahl-Leinebrücke gebaut und 1896 der Kalischacht „Hohenzollern“ abgeteuft, der 1900 das erste Kalisalz förderte. Um 1910 verzeichnete Freden seinen wirtschaftlichen Höhepunkt, als in vier Betrieben 1800 Beschäftigte tätig waren. Der Bau der Leinebrücke fällt genau in diese Blütezeit, was ihre Bedeutung für das Funktionieren der Verkehrswege innerhalb dieser orts- und wirtschaftsgeschichtlichen Entwicklung zeigt. Zudem dokumentiert die Leinebrücke selbst als genietete Stahlfachwerkbrücke die Ingenieurskunst der Zeit. An der Erhaltung der Brücke besteht aufgrund ihrer orts- und wirtschaftsgeschichtlichen sowie aufgrund ihrer baukonstruktiven Bedeutung als beispielhafter Vertreter einer genieteten Stahlfachwerkkonstruktion aus dem späten 19. Jahrhundert und aufgrund ihrer ortsbildprägender Lage ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

