St. Martini-Kirche
Ansicht von Südwesten (2020)
Ansicht von Südosten (2020)
Orgelempore mit Arp-Schnitger-Orgel (2020)
Arp-Schnitger-Orgel, Ansicht von Nordosten (2020)
Innenraum, Blick vom Altar in Richtung Orgelempore (2020)
Orgelempore mit Arp-Schnitger-Orgel, Blick vom Altarbereich (2020)
Ansicht Südfassade (2020)
Chorbereich und Altar (2020)
Innenraum, Blick in Richtung Altarbereich (2020)
- Landkreis
- Stade
- Samtgemeinde
- Jork
- Gemeinde
- Estebrügge
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Estebrügge
- Adresse
- Neue Straße
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1700 - 1702
- Personen
- Schnitger, Arp (Orgelbauer (m/w/d))
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 6f558597-5791-4bf3-bed4-14eb36c6af52
- System-ID
- #61320071
- ADABweb-ID
- 30920413
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Arp-Schnitger Architektengeneration_1660
- Beschreibung
- Saalkirche aus Backstein mit dreiseitigem Ostabschluss, laut Inschrift über dem Nordportal erbaut 1700, entworfen vom Stader Staatsbaumeister Anthon Dreyer. Unter pfannengedecktem Dach. Vor der Westwand hölzerner Glockenturm mit spitzem Pyramidenhelm, 1640 von Zimmermann G. v. d. Born errichtet. Das Langhaus ist durch Strebepfeiler und große Rundbogenfenster gegliedert, unterhalb des Daches liegt ein auf hölzernen Konsolen ruhendes Traufgesims. An der Nordseite befinden sich zwei Portale mit Sandsteinrahmung: Hauptportal mit Pilastern und Segmentgiebel mit liegenden Engeln, das etwas kleinere Portal mit gesprengtem Giebel und Figur des heiligen Martin. Der von einer hölzernen Segmentbogentonne überwölbte Innenraum wurde 1988-91 umfassend restauriert, dabei Wiederherstellung der Deckenausmalung von 1868. Einheitliche Ausstattung, überwiegend von 1700-02; Altarretabel datiert 1657, die Gemälde und die geschnitzten Ohren 1700-02 hinzugefügt, die Statuetten stammen von 1657. Die Kanzel, der polygonale Korb mit Ecksäulen und Statuetten sowie Teile des Schalldeckels wurden 1656 von Meister J. Tamke geschaffen, der obere Aufsatz war ursprünglich der Deckel eines Taufbeckens; Treppe und Laufbrücke wurden 1700-02 hinzugefügt. Älteres Bronzetaufbecken, laut Inschrift von Meister Eglert, Mitte des 14. Jahrhunderts. Gemeindegestühl von 1702, Priechen an den Polygonwänden des Chores ebenso. Die Priechen an der Nordwand des Schiffes stammen im westlichen Bereich von 1638, im östlichen von 1701. Doppelgeschossige Westempore von 1700-02, mit Wendeltreppe und gemalten Szenen aus dem Neuen Testament an den Brüstungsfeldern; auf der oberen die Orgel, Prospekt 1702 von Arp Schnitger gefertigt, Werk 1959 erneuert. Das Kruzifix an der Südwand der Kanzeltreppe stammt vom Ende des 15. Jahrhunderts, erhalten haben sich auch mehrere Pastorenbilder des 17. und 18. Jahrhunderts, der Kronleuchter stammt von 1681.
- Denkmalbegründung
- Die barocke St. Martinikirche von Estebrügge steht leicht erhöht auf einer Wurt in der Ortsmitte und bestimmt damit maßgeblich das Ortsbild. Es handelt sich um einen Bau von 1700-01, auch die Innenausstattung stammt im Wesentlichen aus dieser Zeit, hierzu gehört auch der von Arp Schnitger gefertigte Orgelprospekt. An der Erhaltung der Kirche besteht somit sowohl aufgrund ihrer orts-, bau- und kunstgeschichtlichen Bedeutung, aufgrund der durch die erhaltene Innenausstattung manifestierten künstlerischen Bedeutung und wegen des prägenden Einflusses auf das Ortsbild auch in städtebaulicher Hinsicht ein öffentliches Interesse.
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61749429 | Kirchhof | Jork - Estebrügge
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
Ansicht von Südwesten (2020)
Ansicht von Südosten (2020)
Orgelempore mit Arp-Schnitger-Orgel (2020)
Arp-Schnitger-Orgel, Ansicht von Nordosten (2020)
Innenraum, Blick vom Altar in Richtung Orgelempore (2020)
Orgelempore mit Arp-Schnitger-Orgel, Blick vom Altarbereich (2020)
Ansicht Südfassade (2020)
Chorbereich und Altar (2020)
Innenraum, Blick in Richtung Altarbereich (2020)

