Friedenskirche
Ansicht von Westen (2025)
Ansicht von Norden (2025)
Eingangstür (2025)
Inschriftentafel (2025)
Ansicht von Nordosten (2025)
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Staufenberg
- Gemeinde
- Speele
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Speele
- Adresse
- Hohler Graben
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1782 - 1788
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 6f01ff3f-58d9-43ab-bda0-0223ad2dbd48
- System-ID
- #61530302
- ADABweb-ID
- 35289359
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Rechteckbau aus Bruchsteinmauerwerk mit Eckquaderung und nach Nordosten abgewalmtem Satteldach in Ziegeldeckung. Im Südwesten im Giebel Fachwerk mit Bretterbehang sowie risalitartig vortretender Fassadenturm mit Schieferbehang und vierseitiger, geschwungener Haube in Schieferdeckung und darauf aufsetzend achtseitiger Laterne, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn. An der Laterne acht rundbogige Schallfenster, im Glockengeschoss oben je ein etwa quadratisches Schallfenster an jeder Seite, nach Süden darunter Uhrziffernblatt und weiteres Schallfenster. Nach Süden flachbogiges Portal mit Freitreppe, darüber Inschriftentafel: „Diese Kirche ist im Jahre 1788 unter dem Comissariat des Herrn Superint[endenten] Weckenesel und des Herrn Oberhauptmann von Hanstein und Direction des Herrn Pastors Ioh. Georg Strüver erbaut“ und „M[ei]st[e]r I[ohann] I[ustus] Koch“; darüber vermauertes Fenster. Im Schiff je drei große, flachgewölbte Sprossenfenster mit Sandsteingewänden an den Längsseiten sowie ein kleineres nach Norden. Erbaut 1782-88 (i). Im Inneren flache Decke mit seitlichen Vouten; Südwestempore. 1825 Umgestaltung des Innenraums, dabei Empore um Seitenflügel ergänzt, Kanzelaltar eingebaut (1968 entfernt); zudem Anbau einer Sakristei aus Fachwerk (1967 abgebrochen).
- Denkmalbegründung
- Der zwischen 1782 und 1788 errichtete Neubau der Speeler Kirche (seit 1989 "Friedenskirche") entstand gut einhundert Meter südwestlich des alten Kirchenstandorts. Es handelt sich um einen schlichten klassizistischen Bau mit eingezogenem Turm, der nach Südwesten ausgerichtet ist – der Chor liegt somit im Nordosten. Die Erhaltung der kleinen Kirche liegt aufgrund der geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung, insbesondere wegen des orts-, bau- und kunstgeschichtlichen, gebäudetypischen sowie ortsbildprägenden Zeugniswerts, im öffentlichen Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
Ansicht von Westen (2025)
Ansicht von Norden (2025)
Eingangstür (2025)
Inschriftentafel (2025)
Ansicht von Nordosten (2025)

