Grenzsteine Bullerbachtal
- Landkreis
- Region Hannover
- Samtgemeinde
- Barsinghausen, Stadt
- Gemeinde
- Barsinghausen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Barsinghausen
- Adresse
- Königsallee Bullerbachweg
- Objekttyp
- Grenzsteine
- Baujahr
- 1755 - 1842
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 681ba911-6635-402b-b57a-8d62cc1a2fe8
- System-ID
- #61351628
- ADABweb-ID
- 31114640
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Kette zahlreicher Grenzsteine aus Sandstein entlang des Bullerbachtals und am Kammweg, teilweise mehr als einen halben Meter über dem Boden aufragend. Im Bereich der Bullerbachwiesen befinden sich einige größere Grenzsteine mit der Jahreszahl 1755 und einer Wolfsangel. Diese Steine sind oben rund gearbeitet und mit breiten, sorgfältig scharrierten Fasen zur Brechung der Kanten versehen, rückseitig sind ein "B" und eine fortlaufende Nummerierung eingetieft. Ähnliche Steine im Bereich des Ministerstollens zeigen die Zahl 1763 und rückseitig eine Wolfsangel. Nahe der Bullerbachwiesen tragen kleinere Steine die Zahl 1842. Im Wechsel mit den datierten Steinen finden sich einige kleinere, unbeschriftete Quader, teilweise mit Abständen von nur ca. 10 Metern.
- Denkmalbegründung
- Die mit Steinen von 1755 und 1763 markierte Grenze trennte 1810 den östlich des Bullerbachs gelegenen Gemeindeforst vom Klosterforst. 1840 wurde hier von der Gemeinde der Barsinghäuser Stollen aufgefahren und die nach längerem Streit bestätigte Grenze vermutlich immer wieder durch neue Grenzsteine ergänzt. Die Linie bezeichnet heute die Grenze zwischen den Gemarkungen Barsinghausen und Hohenbostel. Aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für die Ortsgeschichte besteht ein öffentliches Interesse an der Erhaltung der Grenzsteine.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

