Meilenstein
- Landkreis
- Northeim
- Samtgemeinde
- Northeim, Stadt
- Gemeinde
- Höckelheim
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Höckelheim
- Adresse
- A 7
- Objekttyp
- Denkmal
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 67a8160e-1d83-4e2d-be89-5f7ad77e4c33
- System-ID
- #61732426
- ADABweb-ID
- 45668321
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Berliner_Baeren
- Beschreibung
- Rechteckiger Betonstein mit abgeschrägten Kanten, mit Inschrift „BERLIN 300 KM“ sowie einem stilisierten Berliner Bären, der aufrecht steht und im linksseitigen Profil zu sehen ist. Mit erhobener rechter Tatze weist der Bär den Weg nach Berlin. Der aus Taunusquarzit und weißem Zement erstellte, genormte Kunststein mit einer Gesamthöhe von 146 cm (inklusive 27 cm für die Aufstellung des Sockels), einer Breite von 86 cm und einer Tiefe von 28 cm wurde 1957 als sogenannter "Berliner Meilenstein" auf dem Mittelstreifen der A7 bei Northeim aufgestellt und ist der Prototyp eines Sintenis-Steins (nach der Künstlerin Renée Sintenis).
- Denkmalbegründung
- Der Berliner Meilenstein gehört zu einem von 17 Steinen, die auf Veranlassung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) ab dem Jahr 1957 an den Autobahnen aufgestellt wurden, dieser auf dem Mittelstreifen der Autobahn 7 bei Northeim. Es handelt sich um den Prototyp der Meilensteine nach Entwürfen der Künstlerin Renée Sintenis. Nach der Teilung Deutschlands und besonders nach dem Mauerbau 1961 wurden in der Bundesrepublik zahlreiche "Berliner Bären-Steine" jeweils mit der Entfernungsangabe aufgestellt, um so die Solidarität mit der geteilten Stadt zu dokumentieren. Die Bezeichnung Meilenstein bezieht sich auf den Bezugspunkt der Entfernungsangabe, dem "Null-Meilenstein" von 1730 auf dem Berliner Dönhoffplatz. Zu Beginn des Ausbaus der Autobahn A7 musste der Stein entfernt und eingelagert werden und soll aufgrund der schlechten Einsehbarkeit auf einem Mittelstreifen zukünftig an neuem Standort (an Betriebskilometer 244,8) wieder errichtet werden. Am Erhalt des Berliner Meilensteines besteht aus orts-, landes- und nationalgeschichtlichen Gründen, aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für politische Geschichte, wegen seines Zeugnis- und Schauwertes als beispielhafter Typ der nach dem Prototyp entstandenen Sintenis-Steine sowie aufgrund seines erheblichen Erinnerungs- und Symbolwertes ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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