St. Martin
- Landkreis
- Peine
- Samtgemeinde
- Lengede
- Gemeinde
- Barbecke
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Barbecke
- Adresse
- Pfarrweg
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1856 - 1857
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 66883c4f-fe0a-415f-a991-48485a978f29
- System-ID
- #61376152
- ADABweb-ID
- 31363596
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Neuromanische Emporenkirche mit geradem Chorschluss, Langschiff unter Satteldach in Ziegelpfannendeckung und einem quadratischen Westturm. Die Kirche wurde aus Sandsteinwerksteinen gebaut, so wie auch der Turmhelm. Gebäudesockel mit Schräge, Wandvorlagen, an der Traufe und am Giebel Bogenfries. Langhaus mit hohen Rundbogenfenstern, Ostgiebel mit Bogenprotal sowie flankierenden Rundbogenfenstern, darüber gekuppelte Drillingsfenster sowie eine Uhr im Giebelfeld. Am First ein Metallkreuz sowie eine Schallglocke. Am Westgiebel ein leicht vorkragender Turmkorpus, von schmalen Rundbogenfenstern flankiert, über Westportal alternierend Okuli und Drillingsfenster/ gekuppelte Schallarkaden. Im Inneren eine U-förmige Empore sowie eine kassettierte Flachdecke, zur Ausstattung gehört u.a. ein gotischer Taufstein.
- Denkmalbegründung
- Die Emporenkirche wurde in den Jahren 1856-1857 nach Abriss des Vorgängerbaus errichtet. Als besondere künstlerische Gestaltung des Neubaus ist der steinerne Turmhelm zu sehen, der bei Profankirchen selten anzutreffen ist. Ansonsten bevorzugt der Kirchenbau schlichte aber stilreine romanisierende Formen, im Sinne der Restaurierungspraxis des Historismus. Die Kirche liegt als Teil des historischen Ortsbildes am Nordwestrand der alten Bebauung, umgeben von Linden, einer hohen Eiche sowie einem nördlichen Friedhof. An der Erhaltung der St. Martin besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, als Zeugnis- und Schauwert für Bau- und Kunstgeschichte, aufgrund ihrer künstlerischen Bedeutung für regional nicht alltägliche künstlerisch-handwerkliche Gestaltwerte, wie auch aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Ortsbild als ein Element des räumlichen Gefüges eines Kirchhofes ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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