Grenzstein
- Landkreis
- Verden
- Samtgemeinde
- Dörverden
- Gemeinde
- Hülsen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Lange Str. 53
- Objekttyp
- Grenzstein
- Baujahr
- 16. Jh.
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 6446d529-e5ef-4b7b-bb97-309e0b7e6cd9
- System-ID
- #61028895
- ADABweb-ID
- 32603070
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Auf einer Wiese neben dem Feuerwehrhaus stehen zwei umgesetzte Grenzsteine. Der größere der beiden Grenzsteine ist 1 m hoch, 0,55 m breit und 0,2 m dick. Die eine Seite zeigt das Kreuz des Bistums Verden, die andere das Wappen der Grafschaft Hoya. Beide Seiten tragen Inschriften. Die Inschrift der Verdener Seite lautet: V G G EVERHARDT VO(N) HOLLE (B)ISCHOF ZU LU(BECK) (A)DMINISTRATOR DES S(TIF) TES VERDEN ABET UND (HE)RE VOM HUSE ZU SANCTE MICHELI IN LUNEBURG ANN(O) 1575. Es folgt das Wappen (Verdener Nagelkreuz) des Eberhardt von Holle. Die Inschrift der Hoyaer Seite lautet: (DER GRAVESCHAVE) HOIA (GR)EN(SE) Es folgt das Wappen (Bärentatzenwappen) der Grafschaft Hoya. Darunter: TE GRAVE TOR HOIA UND BROCKHUSEN Der kleinere der beiden Grenzsteine ist 0,6 m hoch, 0,45 m breit und 0,25 m dick. Er trägt das Löwenwappen des Herzogtums Lüneburg auf der einen, und das Kreuz des Bistums Verden auf der anderen Seite. Der Grenzstein ist in zwei Hälften gespalten und war ursprünglich vermutlich höher. Eine Inschrift ist nicht erhalten. Der Grenzstein datiert wohl ebenfalls in das 16. Jh. Der ursprüngliche Standort der Grenzsteine dürfte bei der Kalihalde etwa 1000 m nördlich gelegen haben. Dort stießen die Grenzen des Bistums Verden, der Grafschaft Hoya und des Herzogtums Lüneburg aneinander.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

