Schloss Fürstenberg
Ansicht von Süden (2024)
Außenansicht (2021)
Außenansicht (2021)
Außenansicht (2021)
Außenansicht (2021)
Innenansicht (2021)
Innenansicht (2021)
Innenansicht (2021)
Innenansicht (2021)
Innenansicht (2021)
Innenansicht (2021)
- Landkreis
- Holzminden
- Samtgemeinde
- Boffzen
- Gemeinde
- Fürstenberg
- Gemarkung
- Fürstenberg
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Fürstenberg
- Adresse
- Meinbrexener Straße 2
- Objekttyp
- Jagdschloss
- Baujahr
- um 1605
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 63aecfc6-89be-4290-bfa8-b6ad271fa847
- System-ID
- #61246645
- ADABweb-ID
- 26795215
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Dreigeschossiger verputzter Massivbau mit bewegten Dächern in Sandsteindeckung. Erbaut um 1600 durch Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel auf den Resten der alten Befestigungsanlage, zunächst als Jagdschloss. Das Jagdschloss war zugleich Sitz des Amtes Fürstenberg, von wo aus die fürstlichen Ländereien und Waldgebiete verwaltet wurden. Im Schloss wurden Teile der mittelalterlichen Burg integriert, so steckt im Südflügel als Kern ein rechteckiger Wohnturm des 14. Jahrhunderts , in dessen Erdgeschoss sich auch die 1899 profanierte Kapelle befand. Ein mit Schießscharten versehener Anbau am Südwesteck, das sogenannte Schwalbennest, könnte ursprünglich ein Zwinger zum Schutz des Zugangs gewesen sein. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Schloss nur noch teilweise als Jagdschloss genutzt und Karl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel beauftragte seinen Hofjägermeister Johann Georg von Langen mit der Errichtung einer Porzellanmanufaktur, die am 11. Januar 1747 gegründet wurde und deren Sitz seit etwa 1750 im Schloss war.
- Denkmalbegründung
- Der markante Felsvorsprung über der Weser als Felsrücken des Kathagenberges erscheint schon 1130 unter dem Namen „Vorstenberch“ (Forstinberg) in den Quellen, spätestens im 13. Jahrhundert war der Berg mit einer Burg besetzt. Der Fürstenberg kam um 1300 als Lehen des Klosters Corvey zum Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, 1382 war die Turmburg Eigentum des Herzogs Otto I. von Braunschweig-Göttingen und gehörte zum Fürstentum Göttingen. Um 1600 geschah der Umbau der ehemaligen Burg zum Jagdschloss in Formen der Weserrenaissance. Die erste bildliche Darstellung von Schloss Fürstenberg ist der Merian-Kupferstich aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Umnutzung zur Porzellanmanufaktur erfolgte Mitte des 18. Jahrhunderts - heute findet sich hierin das Museum der noch immer produzierenden Manufaktur Fürstenberg. Die Erhaltung des Schlosses liegt wegen der geschichtlichen, künstlerischen, wissenschaftlichen und städtebaulichen Bedeutung im öffentlichen Interesse. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass es sich um die älteste Porzellanmanufaktur Niedersachsens handelt.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61253121 | Schlossanlage
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
Ansicht von Süden (2024)
Außenansicht (2021)
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