Abortgebäude (seit 1950: Trafohaus)
- Landkreis
- Goslar
- Samtgemeinde
- Goslar, Stadt
- Gemeinde
- Goslar
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Altstadt
- Adresse
- Schilderstraße 10
- Objekttyp
- Abortgebäude
- Baujahr
- 1888
- Personen
- Stier, Hubert (Architekt (m/w/d))
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 5ec73b6f-98df-4820-87a5-0c638c78b8ed
- System-ID
- #61620814
- ADABweb-ID
- 36597106
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Ehemaliger Abort des Realgymnasiums, 1888 im Zusammenhang mit dem Schulbau errichtet. Eingeschossiger Massivbau mit Satteldach, im Hinterhof giebelseitig angebaut an die Sporthalle; rückwärtig Anbau mit Flachdach; Natursteinfassade mit Rundbogenöffnungen sowie asymmetrisch platziertem Eingangsportal mit Dreiecksgiebel. 1950 als Trafohaus umgenutzt. Architekt: Prof. Hubert Stier (Ursprungsbau 1888) / Heinrich Dasecke (Umbau 1950) Bauherr: Stadt Goslar (Ursprungsbau 1888) / Nordharzer Kraftwerke (Umbau 1950)
- Denkmalbegründung
- Das Gebäude wurde 1888 anlässlich des Neubaus des Realgymnasiums, des heutigen Ratsgymnasiums, als Abortgebäude errichtet. 1950 erfolgte die Umnutzung als Trafohaus, verbunden mit einem rückwärtig angefügten Erweiterungsbau. Mit seiner aufwendig durch Rundbögen gegliederten Natursteinfassade greift der Bau architektonisch Motive des gegenüber liegenden Gymnasiums auf und bildet dadurch mit diesem einen einheitlichen Gestaltungskontext. Als ehem. Abortgebäude stellt der Bau einen wichtigen funktionalen Baustein für das Neubauvorhaben Realgymnasium dar, und trägt zur räumlichen Arrondierung des Schulhofs bei. Die Erhaltung des Abortgebäudes als Teil des Gebäudeensembles des Realgymnasiums liegt aufgrund seiner geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung im öffentlichen Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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