Deich
- Landkreis
- Stadt Wilhelmshaven (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Wilhelmshaven, Stadt
- Gemeinde
- Wilhelmshaven
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Tonndeich
- Objekttyp
- Deich
- Baujahr
- undatiert
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 58078f88-a67c-42ea-9824-a61580384101
- System-ID
- #60788162
- ADABweb-ID
- 26967286
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Deich in der Wilhelmshavener Innenstadt im Verlauf von Heppenser Reihe, Deichstrich, Tonndeich, Mühlenweg und Altemarke. Im O die Observatoriumswurt (vgl. FStNr. 1) und im S die ehemalige Gehöftwurt Catharinenfeld (vgl. FStNr. 11) einbeziehend. Etwa in der Mitte liegt die Dorfwurt Heppens (vgl. Gmkg. Rüstringen, FStNr. 48). Der NW-Bereich liegt in der Gmkg. Rüstringen (vgl. FStNr. 185, Teilstücke A-E), der SO-Bereich in der Gmkg. Wilhelmshaven (vgl. FStNr. 26, Teilstücke E-J). Ringdeich, der eine Fläche von max. 1,7 (W–O) x 0,9 km um die Dorfwurt Heppens herum umgab. Deich-Länge insgesamt 4,2 km. Deichkörper unterschiedlich erhalten. Im gut erhaltenen Teilstück Sohl-Breite ca. 20-25 m, Höhe bis 1 m und in den Endbereichen ca. 0,5 m. Ringdeiche stellen die älteste Deichform im niedersächsischen Nordseeküstengebiet dar. Sie entstanden im 11. bis 12. Jh. n. Chr. als Sommerdeiche zum Schutz der Ackerfluren vor sommerlichen Überflutungen. Der Heppenser Ringdeich ist vermutlich ebenfalls in dieser Zeit entstanden. Der Ringdeich ist auf der Urkatasterkarte von 1841 einwandfrei und lückenlos nachweisbar. Das umgebene Land wird bezeichnenderweise "Binnenland" genannt. Vermutlich ältester erhaltener Deich im Gebiet der Stadt Wilhelmshaven.
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61061649 | Deich [Teilstück] | Wilhelmshaven, Stadt - Wilhelmshaven
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

