Gutshaus Wense
- Landkreis
- Heidekreis
- Samtgemeinde
- Gfb. Osterheide
- Gemeinde
- Wense
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Wense
- Adresse
- Forstweg 2
- Objekttyp
- Herrenhaus (Bauwerk)
- Baujahr
- 1908
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 5346c46a-5c33-49db-a09b-a248b8fa0247
- System-ID
- #61400380
- ADABweb-ID
- 32786016
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Freistehender eingeschossiger verputzter Massivbau auf unregelmäßigem Grundriss mit Zierfachwerkdrempel und -geschoss auf Souterrain aus Feldsteinen unter vielgestaltiger Dachlandschaft in roter Hohlpfannendeckung. Entwurf: Regierungsbaumeister J. Wind. Erbaut 1908-10(a).
- Denkmalbegründung
- Wense war jahrhundertelang von der Familie von der Wense dominiert. Urkundlich ist das Adelsgeschlecht von der Wense erstmals 1322 in dem Urkundenbuch des Klosters St. Johannis Walsrode erwähnt. Das heutige Gutshaus wurde 1908 von Hilmer von der Wense (1864–1928), einem studierten Forstwirt und Rechtswissenschaftler, erbaut. Hilmer von der Wense hat auf dem Friedhof in Wense seine letzte Ruhestätte. Im Zusammenhang mit der Aufrüstung der Wehrmacht in den 1930er Jahren wurde die Heidmark zur Schaffung des Truppenübungsplatzes Bergen ausgewählt. Vom Sommer 1935 bis Mai 1936 erfolgte die Umsiedlung der Bevölkerung und Räumung des Gebietes. Die Hofbesitzer wurden entschädigt, die Gebäude wurden zum großen Teil abgerissen. Letzter Besitzer des Gutes Wense war Ernst-August von der Wense. Das Gutshaus ist ein typischer Bau des Reform- und Heimatsstils vom Beginn des 20. Jahrhunderts, an dessen Erhaltung aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen, insbesondere wegen des ortsgeschichtlichen un anlagenbildprägenden Schau- und Zeugniswerts ein öffentliches Interesse besteht.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61389552 | Gutshof
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

