Giersberger Schanze
- Landkreis
- Verden
- Samtgemeinde
- Langwedel, Flecken
- Gemeinde
- Etelsen
- Objekttyp
- Schanze
- Baujahr
- Frühe Neuzeit (16.-18. Jh.)
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 532fd76a-1fb5-4450-810a-0c9397c5762f
- System-ID
- #61028660
- ADABweb-ID
- 32602771
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- 400 m östlich von Giersberg und ca. 150 m nördlich der Autobahn A 27 liegende "Giersberger Schanze" wurde im Bereich einer älteren Landwehr (vgl. Etelsen FStNr. 19) errichtet. Von der ehemals vierflügeligen Anlage ist nur der Ost-Teil mit dem nördlichen und östlichen Schenkel erhalten. Vorhanden sind zwei Wälle von je 40 m Länge, die rechtwinklig aufeinander zulaufen. Die Basisbreite der Wälle beträgt 8-10 m, ihre Höhe noch 2,5-3 m. Nach Norden vorgelagert ist ein Grabenrest mit noch 5 m Breite und maximal 0,5 m Tiefe, nach Osten befindet sich ein schmalerer Graben, mit bis zu bis 1 m Tiefe, der im Nordosten in einem modernen Wassergraben aufgeht. Ob die Schanze mit dem 30jährigen Krieg zusammenhängt ist unsicher. Sie dürfte nicht zufällig im Bereich einer älteren Landwehr errichtet worden sei, die einen Geestrücken zwischen zwei Mooren abriegelte. Vermutlich wurde die noch bestehende Schutzfunktion der Landwehr in das neue Befestigungssystem einbezogen, in Teilen mögen auch die Wälle und Gräben der Landwehr erneuert worden sein. Auf Blatt 36 der Kurhannoverschen Landesaufnahme (1770/71 und 1773) sind Schanze und mehrwallige Landwehr dargestellt, während auf einer Übersichtskarte vom Hellweger Moore von 1825 zwei Schanzen, aber nur ein Landwehrwall, eingezeichnet sind. Vermutlich wurde nur einer der älteren Wälle in der jüngeren Ausbauphase aktiviert (wohl der Wall, der heute noch 1 m hoch ist).
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61028641 | Landwehr
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

