Johanniskirche
- Landkreis
- Celle
- Samtgemeinde
- Flotwedel
- Gemeinde
- Langlingen
- Gemarkung
- Langlingen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Langlingen
- Adresse
- Kirchstraße
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 14.Jh. - 1783
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 5271fc05-11ac-4bcb-bc07-f78b746507fb
- System-ID
- #61418479
- ADABweb-ID
- 33762579
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Gotische Saalkirche mit einem Langhaus in rotem Backsteinmauerwerk unter Halbwalmdach in roter Hohlpfannendeckung, geradem Chorschluss und einem vorgesetztem Westturm in Fachwerk. Langhaus mit Spitzbogenfenstern und Strebepfeilern, im Kern 14. Jh., zur Nordseite eine Utlucht in Fachwerk der Herrschaftsprieche als Anbau des 17. Jh. Westliche Verlängerung mit dachreiterartigem Glockenturm in Fachwerk von 1668, Turmneubau von 1783, dieser als symmetrischer Fachwerkabbund mit Backsteinausfachungen in Ziersetzung und K-Streben, seitlich flankiert von Pultdächern, oberer Abschluss mit einem Glockengeschoss mit Schallarkaden in einem vertikalen Holzbohlenbehang, darüber ein schiefergedeckter Knickhelm mit Uhrenhäuschen und Knauf mit Wetterfahne. Im Inneren eine tonnengewölbte Holzbohlendecke mit barocker Ausmalung, Erweiterung des Chorbereiches mit darunter angelegter Gruft von 1723. Vielfältige Ausstattung. 1954 Restaurierung des Innenraums und Anbau einer neuen Sakristei.
- Denkmalbegründung
- Die im Norden der Ortschaft befindliche Kirche befindet sich im unmittelbaren Umfeld zum Gutsbezirk. Das Gebäude wird durch drei Bauphasen geprägt: einem gotischen Kernbau des 14. Jh., dem Anfügen des westlichen Fachwerkteils von 1668, sowie die östliche Verlängerung des Schiffes mit Einrichtung des Chores und der von Spörckenschen Gruft im Jahre 1723. Nennenswert ist vor allem die fast unberührt erhaltene barocke Innenausstattung. Als eine ehemalige Patronatskirche mit angrenzenden Pfarrhof und Küsterhaus bildet die Johanneskirche einen Teil des historischen und geistigen Zentrums im ursprünglichen ausgedehnten Hofverband des Gutsbezirkes. An der Erhaltung der Johanniskirche besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte, als Zeugnis- und Schauwert für Bau- und Kunstgeschichte sowie für die Siedlungs- und Stadtbaugeschichte, aufgrund ihrer künstlerischen Bedeutung als Erlebniswert für überregional nicht alltägliche künstlerisch-handwerkliche Gestaltwerte, wie auch aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Ortsbild ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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