Blankschmiede Meinsen
- Landkreis
- Schaumburg
- Samtgemeinde
- Rodenberg
- Gemeinde
- Hülsede
- Gemarkung
- Meinsen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Meinsen
- Adresse
- Cloppenburg 8
- Objekttyp
- Schmiede
- Baujahr
- 1842 - 1912
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 5185d2e0-3bbc-4f44-9020-71457e3ac06e
- System-ID
- #61592860
- ADABweb-ID
- 36238519
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Blankschmiede am Meinser Bach, davor mit dem Stauwehr aufgestaut ein Teich am nordwestlichen Dorfrand. Giebelständiger Fachwerkbau unter Krüppelwalmdach (stark modernisiert zu Wohnzwecken umgebaut) und westlich davon ein quer angebautes, backsteinmassives Wirtschfatsgebäude. Der Wasserdurchlauf hat im Schlussstein des Bogens die inschriftliche Datierung 1912. Das Hammerwerk wurde ehemals mit drei oberschlächtigen Wasserrädern angetrieben. Die technische Ausstattung ist teilweise im Museum Springe ausgestellt bzw. eingelagert, u.a. bereits seit 1971 auch die Antriebswelle mit Hammerwerk, die 1919 aus einer Saupark-Eiche gefertigt worden war.
- Denkmalbegründung
- Die Blankschmiede wurde ab 1842 errichtet durch Anton Grupe, bis in das letzte Drittel des 20. Jahrhunderts hinein wurden hier im Werkstattbetrieb in den Kellerräumen landwirtschaftliche Handstielgeräte wie Äxte, Schaufeln, Spaten und Hacken gefertigt, welche v.a. in der Hildesheimer Börde abgesetzt wurden. Beispielhaft für eine mit Wasserkraft betriebene Schmiede hat die Blankschmiede Meinsen baugeschichtlichen und gebäudetypologischen Zeugniswert. Sie ist ferner orts- und wirtschafts- sowie technikgeschichtlich bedeutusam und hat aufgrund ihrer solitären Lage hohen Einfluss auf das räumliche Gefüge des Straßen- und Ortsbildes. An ihrem Erhalt besteht ein öffentliches Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

