Burgwall II im Leineholz
- Landkreis
- Northeim
- Samtgemeinde
- Nörten-Hardenberg, Flecken
- Gemeinde
- Nörten-Hardenberg
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Leineholz
- Objekttyp
- Burgwall
- Baujahr
- undatiert
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 5172027c-96d5-4e12-97cc-db6bbf10aa87
- System-ID
- #61045075
- ADABweb-ID
- 34819347
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Burgwall. Bezeichnung: Burgwall II im Leineholz. Burgwall von annähernd rechteckigem Grundriss mit abgerundeten Ecken, der das Plateau des Rammelsberges umschließt. Größte Länge ca. 180-200 m (W-O) sowie der größten Breite von ca. 150 m. Der Wall ist obertägig sehr stark verschliffen. Im N, W, SW und im SO zeichnet er sich als massive Steinkonzentration von wechselnder Dichte im Gelände ab. Die erhaltene Höhe liegt bei max. 0, 4 m, die Breite bei ca. 3 m (im NW). Probegrabung im Sommer 1969 durch Semimar für Ur- und Frühgeschichte der Universität Göttingen unter örtlicher Leitung von M. Last. Der Suchschnitt im W-Bereich ergab lt. M. Last (1970, s. Lit.) einen ca. 3 m breiten Bruchsteinwall, dessen genauer Aufbau aber durch die Probegrabung nicht geklärt werden konnte. Die Steinpackung, für die der örtlich anstehende Keuper benutzt wurde, ist auffällig dicht. An der Außenseite des Walles wurden in geringer Tiefe mehrere atypische Keramikscherben prähistorischer Machart sowie ein Stück gebrannter Hüttenlehm gefunden. Datierung des Burgwalls zzt. noch nicht geklärt. Die beiden Begehungen von F. Könnecke innerhalb der Burgfläche gefundenen Flintabschläge und Scherben und auch die Funde der Probegrabung von M. Last sind atypisch prähistorischer Machart und sind am wahrscheinlichsten in die jüngere Bronzezeit oder in die vorrömische Eisenzeit zu datieren.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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