Stadtbefestigung
- Landkreis
- Lüchow-Dannenberg
- Samtgemeinde
- Elbtalaue
- Gemeinde
- Hitzacker (Elbe)
- Gemarkung
- Hitzacker
- Objekttyp
- Stadtbefestigung
- Baujahr
- Mittelalter/Neuzeit
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 503d1c14-57a3-4ae8-a648-8e66cd9ffcd2
- System-ID
- #60830850
- ADABweb-ID
- 28918041
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Stadtbefestigung. Laut H. Jacob-Friesen hatte der "Landgraben" ursprünglich wohl eine Länge von etwa 1 km. 1947 begann er am Steilhang am Meeschenberg und reichte um den Osterberg herum bis zur Jugendherberge, die auf der Wehranlage erbaut war. Heute sind noch zwei Teilstücke erhalten. Das nördliche, etwa 470 m lange Teilstück reicht vom NO-Rand des Meeschenberges über den "Breeden Stieg" hinweg bis an die Straße "Am Jakobsberg". Etwa auf halber Höhe des Meeschenberges in ca. 6 m Höhe über dem Graben ist eine Terrassierung von etwa 4 m Breite angelegt, es folgt unterhalb des steilen Hanges der Graben mit etwa 3-4 m Breite, in dem heute der Fußweg verläuft. Nach Norden folgt ein kleiner Wallaufwurf, Höhe bis ca. 1m, Wallbreite 3-4 m, Gelände nach Norden weiter fallend. Der Wall liegt innerhalb privater Grundstücke und ist dort unterschiedlich stark planiert bzw. beeinträchtigt. Im weiteren Verlauf sind unterhalb des Hanges ein Graben (innen) und Wall (außen) die hier sehr verschliffen sind, vorhanden, der Höhen-Unterschied von der Wallkrone zur Grabensohle beträgt nur etwa 1,5 m, der Graben ist etwa 5-6 m breit, der Wall ca. 6 m breit. Oberhalb des Grabens liegt der steile natürliche Hang, eine Terrassierung ist hier nicht vorhanden. Vom Breeden Steg bis zum Nordrand des Friedhofes von Hitzacker sind erhalten: Deutlicher Wall (innen) und Graben, äußerer Wall nicht vorhanden, möglicherweise planiert in privaten Gartengrundstücken. Entlang des Friedhofes von Hitzacker sind erkennbar: Ein deutlicher Wall (innen), der im mittleren Teil allerdings z. T. abgegraben und gestört ist, ein Graben (im mittleren Teil mit Friedhofsabfällen z. T. verfüllt) und auf einer Länge von ca. 60 m im nördlichen Teil ein zweiter Wall (außen). Die Höhe des inneren Walles beträgt bis ca. 2,5 m, die Breite ca. 9 m; die Grabentiefe bis etwa 1,5 m, die Grabenbreite ca. 6 m, die Höhe des Außenwalles bis 1,5 m und seine Breite bis 6 m. Im südlichen Teil ist der Außenwall im Bereich von Privatgrundstücken eingeebnet. Vom Südende des Friedhofes von Hitzacker bis zur Straße " Am Jakobsberg" ist der Innenwall als Böschungskante vorhanden, Höhe bis 3 m, der Graben ist als Mulde im Bereich des Dötzinger Friedhofes erahnbar. Südlich der Straße "Am Jacobsberg" sind Wall und Graben eingeebnet. Zwischen Hölty-Straße und Herzog-August-Straße ist im Bereich der städtischen Grundstücke an der Kirche und am Parkplatz der Wall auf ca. 75 m Länge als Böschungskante noch vorhanden. Nach Wachter (1998) endete der Landgraben nicht am Osterberg, sondern lief geradeaus weiter bis zum Harlinger Bach. Belege dafür gibt Wachter nicht an, im Gelände ist davon heute ebenfalls nichts zu erkennen. Große Teile des Landgrabens von Hitzacker wurden besonders in den Jahren zwischen 1942 und 1948, aber auch noch in späteren Jahren zerstört bzw. überformt. Dennoch sind auch die verschliffenen Teile dieser Anlage (heute überwiegend am Rande von Privatgrundstücken gelegen) noch von beachtlichen Dimensionen und daher unbedingt schützenswert.
- Untergeordnete Objekte (ID | Typ | Adresse)
- 61086635 | Stadtbefestigung | Samtgemeinde Elbtalaue - Hitzacker (Elbe)
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

