Jüdischer Friedhof Fürstenau
Gräber im südöstlichen Friedhofsbereich, Ansicht Ost (2021)
Eingangstor am Übergang zum kommunalen Friedhof, Ansicht Ost (2021)
Weg vom jüdischen Friedhof zum kommunalen Friedhof, Blick nach Osten (2021)
Blick nach Nordwesten auf nördliche Einfriedung (2021)
Blick nach Süden auf erhaltene Grabsteine und Eingangstor (2021)
Grabstellen an südlicher Einfriedung, Ansicht Nordost (2021)
Mittelweg, Blick nach Westen (2021)
- Landkreis
- Osnabrück
- Samtgemeinde
- Fürstenau
- Gemeinde
- Fürstenau, Stadt
- Gemarkung
- Fürstenau
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Am Hamberg
- Adresse
- Am Hamberg
- Objekttyp
- Friedhof
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 4dfea7ea-9035-4c82-a63b-3901fe7168ed
- System-ID
- #61759340
- ADABweb-ID
- 50872070
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Der jüdische Friedhof liegt am Hamberg, nordwestlich des historischen Ortskerns von Fürstenau. Der Zugang erfolgt über den 1947 östlich der Haselünner Straße (B 402) angelegten kommunalen Friedhof. Das 3.821 qm große, rechteckige Friedhofsgrundstück mit altem Kiefernbestand ist mit einem Holzzaun eingefriedet und steigt nach Südwesten leicht an. Der Eingang liegt im Südosten. Früher scheint auch ein Zugang von Norden möglich gewesen sein, da Backsteinpfeiler in die nördliche Einfriedung integriert sind. Die Haupterschließung erfolgt über einen Mittelweg, der in Ost-West-Richtung verläuft. Die eingefassten Grabstellen, die nur noch teilweise Grabsteine aufweisen, befinden sich im südöstlichen Bereich. Bei den kleinen eingefassten Grabstellen an der südlichen Einfriedung handelt es sich vermutlich um Kindergräber. Erhalten haben sich fünf schlichte Grabsteine aus der Zeit zwischen 1929 und 1934.
- Denkmalbegründung
- An der Erhaltung des um 1919 angelegten jüdischen Friedhofs besteht aufgrund einer historischen und wissenschaftlichen Bedeutung ein öffentliches Interesse: Als Begräbnisplatz der jüdischen Gemeinde Fürstenau mit ca. fünf erhaltenen Grabsteinen aus der Zeit zwischen 1929 und 1934 ist er sowohl ein aussagekräftiges Objekt der lokalen Geschichte als auch der Sozial-, Kultur- und Religionsgeschichte und der Geschichte der jüdischen Bestattungskultur. Als eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse für die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Niedersachsen besitzt der Friedhof einen hohen Dokumentations- und Erinnerungswert.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
Gräber im südöstlichen Friedhofsbereich, Ansicht Ost (2021)
Eingangstor am Übergang zum kommunalen Friedhof, Ansicht Ost (2021)
Weg vom jüdischen Friedhof zum kommunalen Friedhof, Blick nach Osten (2021)
Blick nach Nordwesten auf nördliche Einfriedung (2021)
Blick nach Süden auf erhaltene Grabsteine und Eingangstor (2021)
Grabstellen an südlicher Einfriedung, Ansicht Nordost (2021)
Mittelweg, Blick nach Westen (2021)

