St. Vitus
- Landkreis
- Emsland
- Samtgemeinde
- Dörpen
- Gemeinde
- Dörpen
- Gemarkung
- Dörpen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Dörpen
- Adresse
- Kirchstraße
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1794 - 1962
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 4de518ab-7c7b-4825-bf93-2cf8403c086e
- System-ID
- #61570019
- ADABweb-ID
- 35903953
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Saalkirche aus Backstein über kreuzförmigen Grundriss, 1794/1801 von Franziskanerpater Wenzeslaus Koch, Aschendorf, entworfen; im Langhaus Holzdecke mit imitierten Stuckmotiven von 1798. 1961/62 Erweiterung der Kirche nach Westen und Anbau eines hohen Glockenturms an der Südostecke mit offener Halle im Erdgeschoss unter Pyramindendach.
- Denkmalbegründung
- Die St.-Vitus-Kirche in Dörpen wurde 1794-1801 von dem Franziskanerpater Koch im klassizistischen Stil errichtet. Eine Erweiterung und damit Umformung des Kirchenbaus wurde aufgrund der gestiegenen Bevölkerungszahl bereits im 19. Jahrhundert vorgenommen. Der neue Turm von 1883 und der Choranbau wurden 1961/62 zugunsten eines hohen Glockenturms und dem Bau eines Querschiffes mit geradem Chorabschluss abgebrochen. Durch diese Erweiterung wurde die Ausrichtung geändert. Von besonderer künstlerischer Bedeutung ist die klassizistische Holzdecke in dem Ursprungsbau. Die Kirche in Dörpen zeigt die Entwicklung eines ländlichen Kirchenbaus aus der Zeit um 1800 mit ihrer Nachkriegserweiterung aufgrund des gestiegenen Platzbedarfes und der Neuorientierung im Inneren durch das zweite Vatikanische Konzil, bei dem der Altar in die Mitte der Gemeinde rückt. An der Erhaltung der Kirche besteht aufgrund ihrer geschichtlichen und städtebaulichen Bedeutung wegen ihres orts- und baugeschichtlichen sowie ortsbildprägenden Schau- und Zeugniswerts ein öffentliches Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

