Wohnhaus
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Hann. Münden, Stadt
- Gemeinde
- Münden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Münden
- Adresse
- Ziegelstraße 39
- Objekttyp
- Wohnhaus
- Baujahr
- um 1620
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 4b95cfc4-ae7e-4ed0-971f-7ad5a2a3dcb8
- System-ID
- #61607237
- ADABweb-ID
- 36481884
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Traufständiger dreigeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach in Ziegeldeckung. Obergeschosse vorkragend über geschnitzten Deckenbalken, aufwändig mit Taubandornamenten auf Schwellen und Füllhölzern verziert. Auf dem Rähm des Erdgeschosses eine Inschrift "F A M 1687 E L". Errichtet vermutlich schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts, 1687 (i) umgebaut. Es handelt sich um das Geburtshaus des Sprachwissenschaftlers und Altertumsforschers Georg Friedrich Grotefend (1775-1853), der den Anfang zur Entzifferung der Keilschrift machte und später Schulleiter des Hannoverschen Lyceums (ab 1821) war.
- Denkmalbegründung
- Das schmale und eher unscheinbare Haus, das jedoch zugleich aufwändig mit zeittypischen Schnitzereien des 17. Jahrhunderts versehen ist, ist das Geburtshaus von Georg Friedrich Grotefend, der weit über Münden hinaus Bekanntheit erlangte. Die Erhaltung des Bauwerks lieget daher sowohl wegen des orts-, bau- und kunstgeschichtlichen Schau- und Zeugniswerts als auch wegen der personengeschichtlichen Bedeutung durch Grotefend und darüber hinaus in städtebaulicher Hinsicht im Hinblick auf das Straßen- und Ortsbild der Altstadt Münden im öffentlichen Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61606625 | Altstadt (Baukomplex)
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

