Burg
- Landkreis
- Peine
- Samtgemeinde
- Peine, Stadt
- Gemeinde
- Rosenthal
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Gut
- Objekttyp
- Burg
- Baujahr
- Spätmittelalter (14.-15. Jh.)
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 48315377-af44-4221-93b2-22c6eed3bbd4
- System-ID
- #60918039
- ADABweb-ID
- 28962148
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Die spätmittelalterliche Burg wird von einem Ringgraben mit Außen- und Innenwall umgeben. Die Burg ist annähernd oval, größte Länge ca. 160 m (NW-SO) und mit einer Breite von ca. 140 m (SW-NO). Der äußere Wall ist nur im S erhalten, Höhe bis zu 1,5 m und mit einer Breite von ca. 10 m. Die Wallbereiche im Inneren der wasserführenden Graft sind teilweise bis zu 25 m breit. Höhe im nordöstlichen Bereich bis 1,5 m, im S ca. 3 m, im SW bis 3,5 m, zur Graft immer steil geböscht. Der südliche Innenwall ist modern überformt. Der Zugang erfolgte von W, wo der Wirtschaftshof anschließt, der vermutlich auch durch einen Graben gesichert war. Ein kleines Stück dieses Grabens zweigt im NO des Wirtschaftshofes von dem Burggraben ab. Im O befindet sich heute der moderne Zugang. 1223 wird die Burg urkundlich erwähnt. Mit dem Ort Rosenthal erhielt die Burg vorübergehende Bedeutung als eine der Keimzellen des späteren Amtes Peine. Die Befestigung von Burg und Stadt Rosenthal entstand nach 1223. Die Stadt Rosenthal ist offensichtlich eine planmäßige Neugründung, da 1244 noch das alte Dorf Rosenthal urkundlich bezeugt ist. Die kurze Blütezeit lag zwischen 1230 und 1245, 1255 erfolgten die Einnahme und Zerstörung der Burg. An ihrer Stelle wurde das Herrenhaus des heutigen Gutes erbaut.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

