Burgruine Greene
- Landkreis
- Northeim
- Samtgemeinde
- Einbeck, Stadt
- Gemeinde
- Greene
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Greene
- Adresse
- Greener Burg
- Objekttyp
- Ruine
- Baujahr
- um 1300 - 03.08.2023
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 47ee1c89-45f4-462f-8727-02da2eaaa4e7
- System-ID
- #61409210
- ADABweb-ID
- 33693444
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Ringmauern, Tor und Bergfried der mittelalterlichen Höhenburg in ortsbildprägender Lage.
- Denkmalbegründung
- Die ursprünglich im frühen 14. Jahrhundert von den Edlen von Homburg auf einem Felssporn im Leinetal errichtete Burganlage wurde 1553 auf Geheiß des Markgrafen Albrecht von Brandenburg-Kulmbach zerstört und unter dem Braunschweig-Lüneburger Herzog Heinrich dem Jüngeren neu aufgebaut. Nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg und einer Verlagerung der dort beheimateten Verwaltungsfunktion in ein neues Amtshaus wurde die Burg 1694 aufgegeben und verfiel im Laufe des frühen 18. Jahrhunderts schließlich. Erhalten geblieben sind im Wesentlichen nur der Bergfried sowie Mauerreste der Umfassungsmauern mitsamt Torbögen im Zugangsbereich. Die Erhaltung der Burgruine Greene liegt aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung als Zeugnis der mittelalterlichen Ortsgeschichte, aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für Bau- und Kunstgeschichte sowie als charakteristischer Bautypus einer nur ruinenhaft erhaltenen Spornburg und wegen ihrer städtebaulichen Bedeutung durch die orts- und landschaftsbildprägende Stellung an der Westseite des südlichen Leinetals im öffentlichen Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

