St. Peter und Paul
Ansicht von Südwesten (2025)
Ansicht von Südosten (2025)
Grabmale an der Südfassade (2025)
Ansicht von Norden (2025)
Inschriftenstein (2025)
Untersicht Westgiebel (2025)
Eingang in der Südfassade (2025)
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Staufenberg
- Gemeinde
- Lutterberg
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Lutterberg
- Adresse
- Kirchstraße
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 14. Jahrhundert (Chor)
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 4694c8c9-1482-4a96-965f-22b1690c8a0f
- System-ID
- #61530258
- ADABweb-ID
- 35288037
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Rechteckbau aus Bruchstein mit Eckquaderung und ziegelgedecktem Satteldach, im Osten ein eingezogener Polygonalchor, darauf aufsetzend ein achteckiger Chorturm aus Fachwerk (verschiefert) mit geschwungener, verschieferter Haube mit geschlossener Laterne, bekrönt mit Kugel und Wetterhahn. Ältester Teil ist der Chor, der aus dem 14. Jahrhundert stammt, während das Schiff 1694-97 (i) ergänzt wurde, dieses mit Stützpfeiler an der Südseite, Fachwerk mit Bruchsteinausfachung im Westgiebel; an den Längsseiten, an der Westseite und am Chor gekuppelte Spitzbogenfenster (Biforien), rundbogiges Portal nach Süden, darüber Inschriftenstein: „Haec aedes S[acra] Dominic[a] 18 p[ost] Trin[itatis] 1694 turri ruinosa diruta. Tempore d[omi]ni Sup[er]int[endens] Mund[ensis] M[agister] Iohann Fried[rich] Weckenesen et Past[or] Ioach[im] Breithaupt est restaurata et ampliata anno 1697“ (Dieses Gebäude ist am 18. Sonntag nach Trinitatis [7. Oktober] 1694 vom baufälligen Turm zerstört worden. Zur Zeit des Mündener Superintendenten Johann Friedrich Weckenesen und des Pastors Joachim Breithaupt wurde es im Jahr 1697 erneuert und vergrößert); rundbogiges Portal nach Westen, darüber Inschriftenstein: „Gehet zu seinen Thoren ein mit Dancken. Psalm C V IV“. Im Glockengeschoss vier rechteckige Schallfenster, Uhrziffernblätter. 1675 Turmuhr vorhanden. 1873 Turmerneuerung. Im Inneren flache Balkendecke im Schiff, Kreuzrippengewölbe im Chor; rundbogiger Durchgang zwischen Schiff und Chor; Westempore. Im Chor Ausmalungsreste des 15. und 16. Jahrhunderts (1971/72 freigelegt, 1972/73 restauriert).
- Denkmalbegründung
- Das älteste Zeugnis der örtlichen Kirchengeschichte ist die Kirche selbst, deren Chor etwa im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts an den Chorwänden entdeckten Fresken stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert und zeigen die Apostel Petrus und Paulus, die seit 1974 auch das Patrozinium bilden. Die Lutterberger Kirche bildet den Mittelpunkt des Ortes, weswegen ihr ein orts- und auch kirchhofbildprägender Schau- und Zeugniswert zukommt. Es liegt eine geschichtliche Bedeutung als mittelalterlicher und im 17. Jahrhundert wieder aufgebauter Sakralbau mit Wert für die Bau- und Kunstgeschichte sowie wegen der erhaltenen Innenausstattung auch eine künstlerische Bedeutung vor. An der Erhaltung der Kirche St. Peter und Paul besteht daher ein öffentliches Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS
Ansicht von Südwesten (2025)
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Grabmale an der Südfassade (2025)
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Inschriftenstein (2025)
Untersicht Westgiebel (2025)
Eingang in der Südfassade (2025)

