Klingenburg
- Landkreis
- Göttingen
- Samtgemeinde
- Duderstadt, Stadt
- Gemeinde
- Langenhagen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Kleine Klingenburg
- Objekttyp
- Burg
- Baujahr
- Mittelalter/Neuzeit
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 6cacb608-813a-41b9-b2b1-0fc72bae7a5e
- System-ID
- #60966558
- ADABweb-ID
- 28982779
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Burg. Name: Klingenburg. Annähernd ovales, künstlich hergerichtetes Plateau von ca. 8 x 13 m Fläche, das nach W, N und O durch Steilhänge natürlich geschützt ist. Im SSO kleiner Abschnittsgraben zum hier anschließenden Hang. Im W und O ungefähr auf halber Höhe des Steilhanges schmale künstliche Terrasse, bei der es sich vermutlich um einen zugeschwemmten Hanggraben handelt. Abschnittsgraben: Länge ca. 8 m, Breite ca. 2,5 m und eine Tiefe ca. 0,7 m. Nur noch geringe Grabenreste erhalten. Vermutlich kleiner befestigter Adelssitz, evtl. Zusammenhang mit nahegelegener Duderstädter Landwehr. Die Burg erscheint nur als Ortsbezeichnung in den Quellen. 1420 werden zwei Zehntstätten an dem "Herweshagen", genannt die Klingenburg, an Giselher von dem Hagen verlehnt. Zu ihr gehörten 180 Morgen Land. 1515 und 1591 erscheint sie ebenfalls als reine Ortsbezeichnung. Die Lage als Abschnittsbefestigung und die Tatsache, dass sie 1420 offenbar nur noch als Flurbezeichnung vorhanden war, lässt eine hochmittelalterliche Zeitstellung mit einer frühzeitigen Aufgabe der Burg vermuten. Später scheint nach den Lesefunden hier ein neuer Bau entstanden zu sein.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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