Kirche
- Landkreis
- Wolfenbüttel
- Samtgemeinde
- Cremlingen
- Gemeinde
- Hemkenrode
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Hemkenrode
- Adresse
- Am Glockengarten
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- um 1150 - 1448
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 41f33875-1902-4bfa-8653-47f673d6c479
- System-ID
- #61436631
- ADABweb-ID
- 34085784
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Saalkirche mit bündigem Rechteckchor und leicht eingerücktem, querrechteckigen Westturm sowie Vorhalle mit neugotischem Nordportal im Norden, sämtlich unter Satteldach in Linkskremperdeckung, das Turmdach mit achteckigem Dachreiter unter glockenförmiger Haube in Schieferdeckung. Freistehend, mit der westlichen Traufseite des Turms und der Vorhalle an die Einfriedung des Kirchhofs angebunden. Baumaterial ist geschlämmtes Bruchsteinmauerwerk, der Turm mit kantig vorspringendem Sockel und Kantenquadern, am westlichen Ende des Schiffs stützt die Südwand ein schräger Pfeiler, der bis an die Dachtraufe reicht, Traufgesims mit Kehlprofil aus Werkstein. Die drei spitzbogigen, mit Maßwerk ausgesetzten Fenster je Langseite wurden 1878 eingesetzt, drei schmale gotische Spitzbogenfenster mit gemeinsamer Innennische sind in der Ostwand des Chors erhalten, Baujahr 1448(i) auf der Stirnseite ihrer Sohlbank. Der Turm besitzt im Glockengeschoss rundbogige Biforien an Süd- und Nordseite und eine rechteckige Öffnung an der Westseite. Im Inneren ist das Schiff flachgedeckt und der rippengewölbte Altarraum durch runden Scheidbogen vom Schiff getrennt. Zur Ausstattung gehört ein mittelalterlicher Taufstein aus Elmkalkstein.
- Denkmalbegründung
- Die Kirche in Hemkenrode hat ihre in mehreren Phasen geformte mittelalterliche Gestalt weitgehend beibehalten. An das im Kern romanische Kirchenschiff wurde nachträglich, aber noch im 12. Jahrhundert ein Westturm angefügt, während die ursprüngliche Rundapsis 1448(i) durch einen rechteckigen Chor ersetzt wurde. Auch die Vorhalle stammt aus dieser Erweiterungsphase. Renoviert und mit neugotischen Fenstern versehen wurde der Bau 1878, wobei Ausbesserungsarbeiten am Turm durch das Corpus Bonorum 1717 und 1799 überliefert sind. An der Erhaltung der Kirche besteht wegen ihrer geschichtlichen Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte und aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für Bau- und Kunstgeschichte sowie für Siedlungs- und Stadtbaugeschichte und wegen ihrer städtebaulichen Bedeutung als Bauwerk von prägendem Einfluss auf das Ortsbild ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61429971 | Kirchenanlage (Baukomplex)
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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