Schulgebäude
- Landkreis
- Nienburg (Weser)
- Samtgemeinde
- Grafschaft Hoya
- Gemeinde
- Hoya, Stadt
- Gemarkung
- Hoya
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Hoya
- Adresse
- Lange Straße 11
- Objekttyp
- Schulgebäude
- Baujahr
- 1865
- Personen
- Hotzen, Adelbert (Architekt (m/w/d))
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 3ecbc165-463f-401c-8372-539b6ac140d5
- System-ID
- #61341966
- ADABweb-ID
- 31061702
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Hannoversche-Schule
- Beschreibung
- Zweigeschossiger Backsteinbau unter Satteldach in Ziegeldeckung. Repräsentativer Schaugiebel als Treppengiebel nach Norden zur Langen Straße mit insbesondere im Giebelbereich gotisierender Formsprache, Zier-Putzflächen und Kaffgesims. Der gegenüberliegende Südgiebel ebenfalls abgetreppt, jedoch in schlichter Ausführung, die Fenster hier ebenfalls mit Kaffgesimsen. Nach Osten und Westen teils risalitartig hervorgehobene Treppenhäuser und spitzbogige Portale mit mehrfach überkuppelten Öffnungen und einer Fensterrose, die übrigen Öffnungen segmentbogenförmig. Im Dach regelmäßige kleine Satteldachgauben. Erbaut 1865 nach Entwurf des Architekten Adelbert Hotzen.
- Denkmalbegründung
- Das von Adelbert Hotzen entworfene Gebäude Lange Straße 11 ist beispielhaft für die Backsteinarchitektur der Hannoverschen Schule und den Typus der neuen Schulbauten. Hotzen, der auch ein Mitbegründer der Hannoverschen Bauhütte war, setzte die Brüder Werner und Adolf Narten und damit zwei weitere Vertreter der Hannoverschen Schule als Bauleiter ein. An der Erhaltung des gut überkommenen Gebäudes besteht aufgrund des geschichtlichen Zeugnis- und Schauwertes durch beispielhafte Ausprägung eines Gebäudetypus, wegen des Zeugnis- und Schauwertes für die Bau- und Kunstgeschichte durch bespielhafte Ausprägung eines historistischen Profanbaus in neugotischer Manier, als Werk des überregional bekannten Architekten Adelbert Hotzen, aufgrund ihrer künstlerischen Bedeutung als Erlebniswert nicht alltäglicher künstlerischer und handwerklicher Gestaltwerte, insbesondere die aufwändige Fassadengestaltung und Öffnungen und das gesamte äußere Erscheinungsbild mit sichtbarer Repräsentativität im Stadtbild betreffend, und wegen der städtebaulichen Bedeutung als prägender Bestandteil des Straßenbildes ein öffentliches Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

