Meilenstein
- Landkreis
- Diepholz
- Samtgemeinde
- Syke, Stadt
- Gemeinde
- Syke
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Syke
- Adresse
- Herrlichkeit
- Objekttyp
- Denkmal
- Baujahr
- 1957
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 3e34b24a-bf8c-47a3-a3d5-5b1db6fd5e6d
- System-ID
- #61711744
- ADABweb-ID
- 44125295
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Berliner_Baeren
- Beschreibung
- Hochrechteckiger, leicht schräg gestellter Kunststein mit dem Relief eines symbolisierten und stilisierten kleinen Bären des Berliner Stadtwappens samt Inschrift „BERLIN“ und der Angabe „380 km“. Der aufrechtstehende Bär ist im linksseitigen Profil zu sehen und weist mit erhobener rechter Tatze den Weg nach Berlin. Aufgestellt wohl 1957.
- Denkmalbegründung
- Bei dem wohl bereits 1957 auf der Landstraße von Bremen nach Syke im staatlichen Forstbesitz aufgestellten Berliner Meilenstein handelt es sich nach derzeitigem Erkenntnisstand um das älteste in Niedersachsen erhaltene Exemplar aus dieser Reihe. Er wurde von der Firma Lüning & Sohn, einem in Syke ansässigen Betonwerk der Stadt gestiftet, die auch spätere, weitere derartige Steine für andere Gemeinden und Städte auf Bestellung lieferte. Auf Veranlassung des Syker Stadtrats wurde der Stein bereits 1961 geweißt, der Bär und die KM-Angabe in schwarzer Farbe hervorgehoben, um eine bessere Sichtbarkeit zu erzielen und den Stein als Symbol für Berlin wieder mehr in den Fokus zu rücken, aber vermutlich auch, um einer Verwitterung an seinem Platz am Waldrand des Krendels entgegenzuwirken. Seit Jahren wird der Stein kontinuierlich gewartet und gepflegt. Er gehört in die Reihe der Berliner Meilensteine, die abseits der Autobahnen und mit dem Relief des Berliner Bären nach Entwürfen der Künstlerin Renée Sintenis durch die Gemeinde aufgestellt wurden, um die Verbundenheit mit dem isolierten West-Berlin zu symbolisieren. Am Erhalt des Berliner Meilensteines besteht aus orts-, landes- und nationalgeschichtlichen Gründen, aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes für politische Geschichte, wegen seines Zeugnis- und Schauwertes als beispielhafter Typ der nach dem Prototyp entstandenen Sintenis-Steine sowie aufgrund seines erheblichen Erinnerungs- und Symbolwertes ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
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