Haeckel'sches Gartenhaus
- Landkreis
- Stadt Braunschweig (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Braunschweig, Stadt
- Gemeinde
- Innenstadt
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Braunschweig
- Adresse
- Theaterwall 19
- Objekttyp
- Gartenhaus
- Baujahr
- 1804 - 1805
- Personen
- Krahe, Peter Joseph
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 3de54ae9-8045-43d1-91f3-db1e90ad5bcc
- System-ID
- #61639406
- ADABweb-ID
- 37218297
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Architektengeneration_1750
- Beschreibung
- Zweigeschossiger, freistehender, kubischer Putzbau des Frühklassizismus auf Quadersockel unter Walmdach. Die nördliche Hauptfassade mit dem Haupt- und Mezzaningeschoss wird durch zwei kolossale dorische Säulen dominiert, die zwischen den seitlichen ungegliederten Mauerstreifen drei breite Öffnungen lassen, in denen hohe Fenstertüren zur Belichtung des dahinterliegenden ehemaligen Gartensaals sitzen. An der Ost- und Westfassade befinden sich Fenster mit Fensterläden, an der Südseite ein eingeschossiger Verandaanbau aus dem späten 19. Jahrhundert.
- Denkmalbegründung
- Das Haeckelsche Gartenhaus wurde 1804/05 nach Entwürfen von Peter Joseph Krahe am Nordrand der damals neu errichteten Parkanlage integriert. Das Gartenhaus wurde von dem Geheimen Legationsrat und Canonicus von St. Blasien, Johann Philipp von Haeckel in Auftrag gegeben. Ursprünglich handelte es sich um einen eingeschossigen kubischen Bau, der 1912 nach Plänen von Richard Hase zu einem zweigeschossigen Wohnhaus umgestaltet wurde. Am Erhalt des repräsentativen Wohnhauses besteht aus geschichtlichen Gründen für die Bau- und Kunstgeschichte, aufgrund des Zeugnis- und Schauwertes durch die beispielhafte Ausprägung eines Stils mit klassizistischer Schaufront sowie als Werk eines überregional bekannten Künstlers ein öffentliches Erhaltungsinteresse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61576500 | Wallanlage
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

