St. Sigismund
- Landkreis
- Verden
- Samtgemeinde
- Langwedel, Flecken
- Gemeinde
- Daverden
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Daverden
- Adresse
- Kirchweg 29
- Objekttyp
- Kirche
- Baujahr
- 1321 - 1910
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung, Künstlerische Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 3958e932-635a-42ab-8f4a-c391b7fe4935
- System-ID
- #61456492
- ADABweb-ID
- 34314517
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Backsteinbau als Saalkirche unter Satteldach in gedämpfter Hohlpfannendeckung. Ursprünglich einschiffig, im Kern von 1321 (d), mit Umbauphase von 1427 (d) und 1682 (i). Gotisches spitzbogiges Nordportal, eingefasst von rot und schwarz glasierten Backsteinen, erhalten. Westturm aus Backstein über quadratischem Grundriss unter Pyramiddach, ebenfalls in gedämpfter Hohlpfannendeckung, nachträglich an das Schiff angesetzt. Zwischen 1899 und 1901 Anbau eines Querschiffes, Neueinwölbung des Kirchenraumes, Neufassung und Einbau eines Glasmalereifensters im Chor. Kanzel und Altarkorb stammen aus dem zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts. Uhrwerk: Eduard Korfhage & Söhne, Buer in Hannover.
- Denkmalbegründung
- Die evangelisch-lutherische Kirche St. Sigismund in Daverden steht orts- und anlagenbildprägend auf dem Geestrücken über dem Tal von Aller und Weser auf einem großen Kirchhof. Sie stammt im Kern aus dem 14. Jahrhundert, wurde im 19. Jahrhundert jedoch stark überformt, die Innenausstattung stammt größtenteils aus dem 17. Jahrhundert. Die St. Sigismundkirche hat somit neben der ortsgeschichtlichen auch eine hohe bau- und kunstgeschichtliche Bedeutung. An ihrer Erhaltung besteht daher aus städtebaulichen, künstlerischen und geschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61456151 | Kirchenanlage (Baukomplex)
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

