Jüdischer Friedhof Seesen
Ansicht von Südosten (2025)
Ansicht von Westen (2025)
Ansicht von Südosten (2025)
Übersicht (2009)
Übersicht, Blick nach Norden (2009)
Einfriedung/Zugang Nordostseite (2009)
Tor zum Zugangspfad, nördlich des Friedhofs (2009)
- Landkreis
- Goslar
- Samtgemeinde
- Seesen, Stadt
- Gemeinde
- Seesen
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Seesen
- Adresse
- Dehnestraße
- Objekttyp
- Friedhof
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Wissenschaftliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 3943ba1b-db79-4224-82c2-ab38f051de03
- System-ID
- #61669675
- ADABweb-ID
- 37744364
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- 1805 am Nordhang des Hasseberges (in den Akten Lauseberg genannt) angelegt, erste Bestattung 1836, Erweiterungen erfolgten 1837 und 1868. Umfangreicher Bestand (ca. 100) an Grabmalen jeweils aus der ersten Hälfte des 19. und 20. Jahrhundert, Größe: 1624 qm. Eine Besonderheit sind die zwei Gräber von christlichen Ehefrauen jüdischer Bürger (gest. 1871 und 1877).
- Denkmalbegründung
- An der Erhaltung des 1805 angelegten jüdischen Friedhofs besteht aufgrund einer historischen und wissenschaftlichen Bedeutung ein öffentliches Interesse: Als Begräbnisplatz der jüdischen Gemeinde von Seesen mit ca. 100 erhaltenen Grabsteinen aus dem 19. und 20. Jahrhundert ist er sowohl ein aussagekräftiges Objekt der lokalen Geschichte als auch der Sozial-, Kultur- und Religionsgeschichte und der Geschichte der jüdischen Bestattungskultur. Als eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse für die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Niedersachsen besitzt der Friedhof einen hohen Dokumentations- und Erinnerungswert.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro
Ansicht von Südosten (2025)
Ansicht von Westen (2025)
Ansicht von Südosten (2025)
Übersicht (2009)
Übersicht, Blick nach Norden (2009)
Einfriedung/Zugang Nordostseite (2009)
Tor zum Zugangspfad, nördlich des Friedhofs (2009)

