Katholischer Friedhof, ehem.
- Landkreis
- Braunschweig, Stadt
- Gemeinde
- Braunschweig, Stadt
- Gemarkung
- Altewiek
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Braunschweig
- Adresse
- Hochstraße
- Objekttyp
- Friedhof
- Baujahr
- 1797
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- geschichtlich, städtebaulich
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 36009638
- Objekt-Nr.
- 1442
- Fachbereich
- Bau und Kunst
- Beschreibung
- Friedhof mit rechteckigem Grundriss und altem Baumbestand, der sich aus Buchen, Eichen und Akazien zusammensetzt. Der gerade verlaufende Haupterschließungsweg verläuft als Hohlweg von Südwest nach Nordost. Die Grabfelder sind in vier Kompartiemente eingeteilt, die sich links und rechts des Weges befinden. Historische Grabmale aus dem 19. Jahrhundert sind kaum noch vorhanden. Der Friedhof wurde in eine Mahn- und Gedenkstätte für belgische, italienische, polnische, französische, österreichische, deutsche, bulgarische, sowjetische, tschechisch-slowakische und niederländische ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene, sowie für Kinder, die in dem "Entbindungsheim für Ostarbeiterinnen" geboren und gestorben sind, umgewandelt.
- Denkmalbegründung
- An dem ehemaligen katholischen Friedhof an der Hochstraße von 1797 besteht aus geschichtlichen und städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse. Er hat eine Bedeutung im Rahmen der Ortsgeschichte und hat Zeugnis- und Schauwert für Kultur- und Geistesgeschichte sowie für die Stadtgeschichte. Als Mahn- und Gedenkstätte hat er Zeugnis- und Schauwert für politische Geschichte. Der Friedhof hat prägenden Einfluss auf das Straßenbild.
- Literatur
- Weiterführende Links
- Denkmaltopographie Stadt Braunschweig, Teil 2: Objektbeschreibung
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- ADABweb
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