Wohnhausgruppe Julius-Wolff-Straße
- Landkreis
- Lüneburg
- Samtgemeinde
- Lüneburg, Hansestadt
- Gemeinde
- Lüneburg
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Lüneburg
- Objekttyp
- Häuserzeile (Baukomplex)
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 34828f2e-8e97-4035-b0db-2db0cc6530be
- System-ID
- #61261716
- ADABweb-ID
- 30599373
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Denkmalthema
- Hannoversche-Schule Architektengeneration_1870
- Beschreibung
- Häuserzeile aus vier zwei- bis dreigeschossigen Mehrfamilienreihenhäusern in Backstein mit Zierputzfeldern, Ziersetzungen und Fassadenvor- und rücksprüngen unter lebendiger Dachlandschaft in roter Hohlpfannendeckung. Für den Bauunternehmer Adolph Kahlefeld entworfen von Architekt Hermann Matthies, Lüneburg. 1910 (a). Nach Matthies' Tod fertiggestellt und um die backsteinernen Einfriedungspfeiler mit metallenen Zaunfeldern ergänzt durch Architekt R. Kremen, Adendorf. 1911 (a).
- Denkmalbegründung
- Die vier Wohnhäuser Julius-Wolff-Straße 1-4 wurden 1910/11 in den neugotischen Formen der Hannoverschen Architekturschule nördlich des Liebesgrunds erbaut. Sie sind zeittypisch in der Ausprägung und stiltypisch für die Hannoversche Schule. Als Teil der repräsentativen Bebauung der kurz nach 1900 erschlossenen nördlichen Stadterweiterungsgebiete sind sie sowohl von Bedeutung für die Siedlungs- und Stadtbaugeschichte Lüneburgs als auch für die Bau- und Kunstgeschichte. Auch in städtebaulicher Hinsicht mit ihrem prägenden Einfluss auf das räumliche Gefüge der Straße und das Ortsbild Lüneburgs liegt ihre Erhaltung mitsamt der originalen Einfriedung im öffentlichen Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

