St. Katharina-Kirche
- Landkreis
- Hildesheim
- Gemeinde
- Schellerten
- Gemarkung
- Bettmar
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Bettmar
- Adresse
- Turmstraße 15
- Objekttyp
- Kirche (Bauwerk)
- Baujahr
- 1895
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- geschichtlich, städtebaulich
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 34534239
- Objekt-Nr.
- 1
- Fachbereich
- Bau und Kunst
- Beschreibung
- Einschiffiges Kirchgebäude aus Kalkbruchstein auf Bruchsteinsockel mit polygonalem Chorschluss und angedeutetem schmalem Querhaus unter Satteldach. Westturm auf quadratischem Grundriss mit achtseitigem Schieferhelm. Gliederung der Langhausfassade durch Strebepfeiler, Rundbogenfenster. Turm mit Gesimsbändern und Sandsteineckquaderung. Im Glockengeschoss gekuppelte rundbogige Schallöffnungen, Luftschlitze und unter dem Glockengeschoss große, in Sandstein gerahmteDreipass-Blendfläche. Über dem Westportal mit profilierten Archivolten Sandstein-Tympanon mit Christusfigur (Friedrich Küsthard/ Hildesheim, 1896). Darüber in einer Nische, aufgesetzt auf einem Gesims, Figur der Hlg. Katharina.
- Denkmalbegründung
- St. Katharina in Bettmar geht auf eine Kapelle mittelalterlichen Ursprungs zurück, die 1767 erweitert und schließlich 1895 nach Plänen des Hildesheimer Architekten Richard Herzig neuromanisch umgestaltet wurde. Sie entstammt einer Kampagne von Kirchenneubauten ab 1885 im Bistum Hildesheim, welche hauptsächlich von Herzig in bevorzugt neuromanischer Formsprache konzipiert wurden. Die Verwendung des Kalkbruchsteins ist z.B. auch beim Bau von St. Bernward (1907) und St. Elisabeth in Hildesheim (1906) zum Einsatz gekommen. St. Katharina ist von beispielhafter Ausführung, sie hat einen Zeugnis- und Schauwert für die Orts-, Kunst- und Baugeschichte. Ortsmittig gelegen, hat das Bauwerk städtebauliche Qualität und prägt das Ortsbild von Bettmar. Am Erhalt der St. Katharina-Kirche besteht daher ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- ADABweb
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