Hof Heinrich Steinhof, Wohnhaus
- Landkreis
- Hildesheim
- Gemeinde
- Lamspringe
- Gemarkung
- Wöllersheim
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Wöllersheim
- Adresse
- Wöllersheim 2
- Objekttyp
- Wohnhaus
- Baujahr
- 1891
- bis
- 1893
- Personen
- Kelpe, August
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- geschichtlich, städtebaulich
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 34524979
- Objekt-Nr.
- 236
- Fachbereich
- Bau und Kunst
- Beschreibung
- Freistehender, zweigeschossiger Sichtziegelbau mit leicht vorspringendem Mitterisalit zur Straße und durch Formziegelumrandungen und Verzierungen stark vertikal gegliederte Schmuckgiebel. Als Haupthaus einer Hofanlage mit einer weiträumigen, massiven Einfriedung eingefasst. Erbaut 1893.
- Denkmalbegründung
- Das repräsentative und außergewöhnlich formenreiche Wohnhaus für den Gutsbesitzer Heinrich Steinhof mit den markanten neogotischen Staffelgiebeln ist ein Werk des Bockenemer Architekten August Kelpe (1866-1949). Nach seinen Plänen wurde es1893 im Norden von Wöllersheim als Zentrum einer Hofanlage erbaut. Kelpe war ein Schüler Conrad Wilhelm Hases, dessen Architekturauffassung er teilte. Das Wohnhaus Steinhoff gehört zu den ersten Bauten, die er nach seinem Architekturstudium 1889–1892 an der Technischen Hochschule Hannover in Bockenem und Wöllersheim realisierte und steht überdies beispielhaft für das Wirken der Hannoverschen Schule im ländlichen Raum. An seiner Erhaltung besteht aufgrund der orts-, bau- , siedlungs- und wirtschaftsgeschichtlichen Schau- und Zeugniswerte, seiner baukünstlerischen Bedeutung als Frühwerk des Hase-Schülers August Kelpe sowie aufgrund seines Erlebniswertes für regional nicht alltägliche künstlerische Gestaltwerte ein öffentliches Interesse. Überdies ist es von städtebaulicher Bedeutung durch seinen prägenden Einfluss auf das Orts- und Straßenbild sowie als Element des räumlichen Gefüges einer Hofanlage.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- ADABweb
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