St. Johannes
- Landkreis
- Gifhorn
- Gemeinde
- Wittingen, Stadt
- Gemarkung
- Zasenbeck
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Zasenbeck
- Adresse
- Kirchgasse 3
- Objekttyp
- Kirche (Bauwerk)
- Baujahr
- 14.Jahrhundert
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- geschichtlich, wissenschaftlich, städtebaulich
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 33949622
- Objekt-Nr.
- 298
- Fachbereich
- Bau und Kunst
- Beschreibung
- Saalkirche aus Feldsteinmauerwerk unter zum Chor halb abgewalmten Satteldach in Ziegelpfannendeckung, mit westlichen Dachreiter in Fachwerk mit schiefergedeckter, gestaffelter Haube. Saal mit ziegelgefassten Rundfenstern, auf der Nordseite ein zugesetzter Spitzbogen, am Chor sind die Ecken strebeförmig ausgebildet, dort Fachwerk im Giebel. An den Giebelseiten besitzt die Kirche moderne Anbauten der Sakristei und Foyers in Ziegelmauerwerk. Der Saalbau stammte aus dem beginnenden 14. Jh., der Dachreiter ist von 1821. Innenraum mit Holzdecke, im Westen und Norden niedrige Emporen von 1830.
- Denkmalbegründung
- Die St. Johannes-Kirche lässt sich anhand der Kirchenbücher bis 1305 zurückverfolgen, es wird vermutet sie wäre sogar aus 12. bis 13. Jh. In der Form typisch für die Region als Feldsteinkirche gebaut, Restaurierungen und Erweiterungen des 19. Jh., darunter der Dachreiter und das Fachwerk aus dem Jahre 1821, umformten die Kirche. Während des Dreißigjährigen Krieges raubten 1636 und 1638 sächsische Reiter die Kirche aus, 1644 dann schwedische Reiter. An der Erhaltung der St. Johannes besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung als Zeugnis- und Schauwert für Bau- und Kunstgeschichte sowie für Siedlungs- und Stadtbaugeschichte, aufgrund wissenschaftlicher Bedeutung mit Seltenheitswert, wie auch aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Ortsbild ein öffentliches Interesse.
- Literatur
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- ADABweb
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