Wurt
- Landkreis
- Stadt Wilhelmshaven (kreisfrei)
- Samtgemeinde
- Wilhelmshaven, Stadt
- Gemeinde
- Rüstringen
- Objekttyp
- Wurt
- Baujahr
- undatiert
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 331c6bfc-70d0-4e00-a7f1-29238077fa58
- System-ID
- #60998264
- ADABweb-ID
- 30936227
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Ovale Gehöftwurt. Größte Länge ca. 75 m (NO–SW), Breite ca. 50 m und eine Höhe über umgebendem Gelände bis 1 m. Flach auslaufend. Gehört zu der Gesamtanlage und ist mit in das Grabensystem der Burganlage einbezogen. Die Keramik datiert in das 13. und 14. Jh., die Wurt ist also vermutlich gleichzeitig mit dem Burghügel (vgl. FStNr. 57) angelegt worden. Auf der Wurt standen einst die Wirtschaftsgebäude der Burg. Sie wurden auch 1435 durch die Bremer zerstört. Um 1556 ließ Fräulein Maria von Jever die Gebäude auf dem Wurtenplatz wieder errichten. Auf einer Skizze von 1692 (Oldenburger Landesarchiv) befindet sich auf dem Vorburggelände ein Gebäude mit Treppengiebel, hernach "das alte Kreuzelwerk" genannt. Auf einer Zeichnung von Preller (um 1850) erscheint hinter dem Burghügel der Wirtschaftsteil eines friesischen Bauernhauses. Das Bauernhaus hat bis zum Brand 1902 bestanden. Lt. Urkatasterkarte 1841 mit einer Hofstelle bebaut. Die ehemalige Gesamtanlage kommt durch die vorhandenen Graften gut zum Ausdruck.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61035381 | Burg
- Literatur
-
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

