Heineburg
- Landkreis
- Hameln-Pyrmont
- Samtgemeinde
- Hessisch Oldendorf, Stadt
- Gemeinde
- Fischbeck
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Fischbecker Knick
- Objekttyp
- Burg
- Baujahr
- Mittelalter
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 2e506b1a-44ad-4193-a145-16467bb1b2cc
- System-ID
- #60935691
- ADABweb-ID
- 28968921
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Burg: Name: "Heineburg" ("Heine-Berg"). In den 1940er-1950er Jahren auch "Sachsenburg" genannt. Spornanlage von ca. 0,17 ha. Die sichtbaren Reste der Befestigung (Wall und Graben) bilden im N einen Winkel, dessen nordöstlicher Wallschenkel ca. 24 m Länge aufweist. Der nach NW biegt nach 20 m gegen S ab und setzt sich nach einer Walllücke von 10 m in einem flacheren Wall 20 m nach SO fort. Vor dem Wall ist eine 3-5 m breite Berme und davor ein Sohlgraben vorhanden. Dieser Graben besitzt im W eine schmale und im SW vor der breiten Walllücke eine ca. 13 m breite Erdbrücke (beide rezent?). Der Wall ist bis zu 10 m breit und knapp 3 m hoch, der Graben ca. 6-7 m, an der Nordspitze bis zu 10 m breit und bis zu 2 m tief. Eine Vertiefung im Burginneren konnte bei den Grabungen als Rest eines Brunnens angesprochen werden. Vermutlich kleine Adelsburg des 10.-12. Jh., die bald wieder verlassen wurde. Es sind keine Schriftquellen bekannt, die sich auf die Heineburg beziehen lassen. Es ist anzunehmen, dass ein Bezug zum nahegelegenen Kloster in Fischbeck besteht, dessen Gründung im Jahr 955 mit der Datierung der Burg in das 10./11. Jh. korrespondieren würde. Belege für diesen Kontext fehlen aber.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

