Schuppen (Bauwerk)
- Landkreis
- Goslar
- Samtgemeinde
- Goslar, Stadt
- Gemeinde
- Goslar
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Altstadt
- Adresse
- An der Gose 36
- Objekttyp
- Schuppen (Bauwerk)
- Baujahr
- 1906
- Denkmalstatus
- Teil einer Gruppe baulicher Anlagen (gemäß § 3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 2ac9df7e-8372-4d7b-b8dd-beaf504f1fff
- System-ID
- #61618572
- ADABweb-ID
- 36577506
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Eingeschossiger Fachwerkbau mit Pultdach, frei stehend im Hinterhof, rückseitig angebaut an Nachbarbebauung; Fassade fachwerksichtig, Sockel massiv.
- Denkmalbegründung
- Der Schuppen wurde infolge eines Brandes, der 1905 sämtliche Häuser im südwestlichen Abschnitt des Straßenblocks zwischen Worthsatenwinkel und An der Gose zerstörte, im Hinterhof des Wohnhauses An der Gose 36 vom Bauunternehmer Heinrich Wolters auf eigene Rechnung neu erbaut. In ortsüblicher Fachwerkbauweise errichtet, diente der weitgehend undurchfensterte Schuppen als einfaches Nutzgebäude für die Unterbringung verschiedener Gebrauchsgegenstände. Damit ist das Gebäude beispielhaft für die bis in das 20. Jahrhundert hinein typische Funktionsmischung sowie die stark verdichtete Bauweise im Goslarer Altstadtkern. Die Erhaltung des Schuppens als Bestandteil der Goslarer Altstadt liegt aufgrund seiner geschichtlichen Bedeutung als ein charakteristischer Bautypus sowie seiner städtebaulichen Bedeutung als ein prägendes Element des räumlichen Gefüges des Straßenblocks im öffentlichen Interesse.
- Übergeordnete Objekte (ID | Typ)
- 61601981 | Altstadt (Baukomplex)
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

