Paterhof
- Landkreis
- Hildesheim
- Samtgemeinde
- Leinebergland
- Gemeinde
- Gronau (Leine), Stadt
- Gemarkung
- Gronau
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Gronau
- Adresse
- Südstraße 34
- Objekttyp
- Hofanlage
- Denkmalstatus
- Gruppe baulicher Anlagen (gemäß §3 Abs. 3 S. 1 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung, Städtebauliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 29ccb55a-ee71-48ab-8bea-588868310e96
- System-ID
- #61475905
- ADABweb-ID
- 34457237
- Fachbereich
- Baudenkmalpflege
- Beschreibung
- Am südwestlichen Rand der Altstadt zwischen Südstraße und Südwall gelegene Hofanlage. Zweigeschossiges Wohnhaus in verputztem Bruchstein mit Eckquaderung unter Mansarddach. Tür- und Fensterleibungen in Sandstein. Über dem flachbogigen Eingang an der Ostseite eine Sandsteinplatte mit einer Inschrift, die den Hildesheimer Bischof als Bauherren und das Jahr 1760 als Baudatum nennt. Östlich gegenüber befindet sich die ehemalige Zehntscheune, ein Bruchsteinbau unter Halbwalmdach, Kübbung an der Nordwestseite. Vom Fußweg am Südwall ist der Hof durch eine hohe Bruchsteinmauer abgegrenzt. Der sogenannte Paterhof geht zurück auf den Zehnten der Lehder Feldmark, den ein Ordensmitglied von hier aus für das Michaeliskloster in Hildesheim eintrieb und verwaltete. Ursprünglich dem Engelbrechtenschen Hof gegenüber gelegen wurde der Hof nach dem Brand 1703 an den Südwall verlegt und dort ab 1760 neu aufgebaut.
- Denkmalbegründung
- Der ehemalige Paterhof gehört neben den Adelshöfen im Norden und dem ehemaligen Dominikanerkloster zu den bedeutenden Elementen im räumlichen Gefüge des historischen Stadtkerns, der sich um das sogenannte Gronauer Viereck gruppiert. An der Erhaltung des Ensembles besteht aufgrund des geschichtlichen Zeugnis- und Schauwertes sowie aufgrund der städtebaulichen Bedeutung ein öffentliches Interesse.
- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS|Denkmalatlas.Pro

