Stiftsburg Hunteburg
- Landkreis
- Osnabrück
- Samtgemeinde
- Bohmte
- Gemeinde
- Welplage
- Orts-/Stadtteil/Lage
- Beim Amtshause
- Objekttyp
- Burg
- Baujahr
- undatiert
- Denkmalstatus
- Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG)
- Bedeutung
- Geschichtliche Bedeutung
- Im Denkmalverzeichnis
- Ja
- Objekt-ID
- 2757582b-5f31-49c2-b970-26219f039314
- System-ID
- #60892924
- ADABweb-ID
- 28948893
- Fachbereich
- Archäologie
- Beschreibung
- Name: Stiftsburg Hunteburg. Stiftsburg mit annähernd quadratischer Grundfläche von ca. 180 m Seitenlänge. Von der Anlage sind heute noch erhalten: eine Steinbrücke von 1424, die auf den Burghof führte, und der halb eingeebnete Teil des Burggrabens an der Straße bis zur Alten Hunte. Am Übergang der Straße von Osnabrück nach Bremen über die Hunte errichtete der Osnabrücker Bischof Gottfried von Arnsberg 1324 gegen die Diepholzer Grafen die Hunteburg. Erworben hat er das Gelände von den Rittern von Schwege. Mit der Burg gelang es dem Bischof von Osnabrück, sich die Landeshoheit bis zur Hunte zu sichern. 1358 wird eine Plankenbefestigung erwähnt. 1374 werden zehn Burgmänner genannt, verwaltet wurde die Burg durch einen Drosten. Am Ende des 14. Jh.s. ist eine Burgkapelle errichtet worden. 1535 wird die Burg dem Drosten Heinrich Vink verpfändet. 1618 beschloss der Landtag, die Burg abzureißen. Aus dem Jahr 1358 stammt eine Stiftsrechnung, in der die Kosten einer Palisadenbefestigung aufgeführt werden. Im Nachklang der Fehde zwischen den Bistümern Münster und Minden von 1442 wurde 1458 die Instandsetzung von Gebäuden und Befestigungen notwendig. In der Folge verfiel die Anlage, 1618 wurde beschlossen, die durch einen Sturm abgedeckte Burg vollständig niederzureißen. Auch die Gräben sind eingeebnet worden. 1725 wurde ein Amtshaus teilweise auf älteren Fundamenten errichtet, das 1931 nach einem Brand durch einen Neubau ersetzt wurde. Die letzten Mauerreste der Burg sind in den 1880er Jahren beseitigt worden.
- Literatur
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- Lizenz
- CC BY-SA 4.0
- NFIS
- NFIS

